Wird das Reh vom Kuhlenkampshof Opfer von O2?

Foto: fotohoch2
Foto: fotohoch2

Das junge und zutrauliche Reh vom Kuhlenkampshof lebt in einem Gebiet, in dem der Mobilfunkbetreiber O2 nun eine 30 Meter hohe gewerbliche Funkstation errichten möchte. Das Tier, das ohne Mutter aufwächst, sucht den Kontakt zu den Pferden auf der Weide. Es lässt vorsichtigen Menschenkontakt bis auf 5 Meter Abstand zu. Nun will O2 ca. 120 qm Fläche des Wohnraumes des Rehs beanspruchen, die gerodet und von einem 2 Meter hohen Metallzaun umgeben wird. Damit wäre der gewohnte Lebensraum des Rehs vernichtet. Die schweren Bauarbeiten würden das junge Tier vertreiben.
Tierschützer befürchten, dass das junge Reh eine so massive Zerstörung seiner gewohnten Umgebung vermutlich nicht überleben würde.

5 Kommentare

  1. Leider steht in der Bildzeitung nicht die Gewichtsangabe.

    Jetzt dichtet das Jagdamt dem Reh doch auch noch Tollwut an, Zitat:” Wenn ein Wildtier so handzahm ist, daß es sich füttern läßt, so läßt das auf Tollwut schließen.”

    Man könnte meinen, die einzigen, die Tollwut haben, sind die Vertreter des Jagdamts und der schießwütige Jäger.

    Übrigens ließ das Reh niemanden näher als 5 Meter an sich heran. Schaum am Mund und fletschende Zähne konnten aus dieser nächstmöglichen Entfernung nicht beobachtet werden.

  2. Die Pressesprecherin des Jagdamtes des Kreises Paderborn hat Reportern der Bildzeitung mitgeteilt, das arme Reh hätte nur noch 6 Kilogramm gewogen. Ich hoffe, wir können das bald so in der Bildzeitung nachlesen und eine öffentliche Stellungnahme des Jagdamtes und eine Gegendarstellung verlangen.

  3. nur um missverständnisse auszuschließen möchte ich klarstelleen,dass der artikel vom 6.10. nicht von mir ist!!

    Paul Kuhlenkamp

  4. Sehr reisserischer Artikel.

    Mich stört, dass hier die Interessen des Tierschutzes so einfach vor diesen Karren einer Bürgerinitiative gespannt werden. WELCHER Tierschützer befürchtet, „ dass das junge Reh eine so massive Zerstörung seiner gewohnten Umgebung vermutlich nicht überleben würde“ Hier wird einfach eine pauschale Angabe ohne Hintergrund gemacht. Von welcher Tierschutz-berufener Person/Organisation wurde diese Aussage getroffen?
    Dieses Neubaugebiet selber hat doch mehr Lebensraum für Wildtiere gekostet als diese eine Mobilfunkkbaustelle anrichten kann. Mobilfunk ist zwar bestimmt nicht ästhetisch ansprechend, allerdings braucht es weniger Fläche als komplette Neubaugebiete.

    Bitte lassen sie also den Tierschutz bei Ihrer Bürgerrevolte aussen vor, das hat hier nichts zu suchen.

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