O2 – nur die Randfigur beim technologischen Wandel

Macher und Visionär Steve Jobs
Macher und Visionär Steve Jobs

Google teilt sich den Mobilfunkmarkt mit Apple. Microsoft schafft den Anschluss etwas verspätet, aber immerhin.
O2 bleibt die Rolle des SIM-Card Verteilers.

Es ist keine Frage des Ob, sondern nur Wann Google weiter den Einzelhandel aufmischt und den Tableau-PC herausbringt, der mobilen Zugriff auf die digitalisierte Bibliothek Googles ermöglicht und dem sich Verlage möglichst schnell anschliessen werden.
Der Kiendle von Amazon wirkt dagegen schon etwas angestaubt, da er nur schwarz/weiß darstellen kann. Bewegte Bilder sind ebenfalls nicht zu sehen.

Man wartet gespannt auf den iSlate von Apple, der wieder einen Meilenstein der technologischen Entwicklung darstellen könnte, wie es Steve Jobs, dem CEO von Apple, schon mit dem ipod-touch und dem iphone gelungen ist.
Microsoft stellt bereits auf der Unterhaltungselektronikmesse CES in Las Vegas seinen neuen Tablett-PC vor, den das Unternehmen in Zusammenarbeit mit HP vermarket, selbstverständlich mit dem neuen Windows 7 als Betriebssystem.
Entscheidend wird hier die Softwareumgebung sein, wieviel Programme und Applikationen der User erwarten und nutzen kann. Hier kann Microsoft auf die Erfahrungen seiner mittlerweile knapp 40 Millionen mal verkauften Konsole Xbox bauen. Microsoft schafft es, 20 Millionen Xbox Live Nutzer für seine Onlinecommunity zu begeistern. Jeder Sekunde kommt ein neues Mitglied dazu.

Die Verkaufszahlen von Apple sind beeindruckend. Seit 2003 wurden 3.000.000.000 Musiktitel aus iTunes gedownloaded, die größtenteils auf einem iPod oder iPhone landen.

Was macht eigentlich O2? Der Palm Pre bleibt nicht hinter den Erwartungen zurück, man hat nämlich keine, wenn man das Gerät gesehen hat. Als Nachfolger der Palmgeneration greifen höchstens noch übriggebliebene User auf das Gerät zu, die sich früher keinen Blackberry leisten konnten.

O2 möchte dem Pre zwar einen  modernen und jugendlichen Touch geben und zeigt die Bedienbarkeit mit Wischfenstern, was jedoch niemanden mehr so richtig begeistern dürfte, zumal nur ca. 1000 verfügbare Apps im Vergleich zum iPhone oder nun zum Nexus One von Google eher dürftig zu nennen sind. Die beliebteste App beim Pre ist bezeichnenderweise die Wettervorhersage. Hingegen soll das iPhone auch das Tool für die Bedienung von Unterhaltungselektronik werden.
Die Macher von O2 wissen noch immer nicht, was sie eigentlich machen sollen. Neben der anhaltenden Hilflosigkeit ist O2 wohl das einzige Unternehmen, das seine wenigen Bestandskunden noch durch Mobilfunktürme vor der Haustür nervt.
Obwohl mittlerweile zig Bürgerinitiativen gegen O2 aufbegehren und sogar klagen, lernen die Veranwortlichen nicht dazu, sondern halten stur und stumpf an ihrer desaströsen Zellstruktur fest und bauen häßliche und schädliche Funktürme in Wohngebiete. Die geschädigten Bürger werden verhöhnt und ignoriert.

Wenn sich Google um freie weitreichende Frequenzen auf Fernsehtürmen bemüht, so sollte das auch den rückständigen O2-Verantwortlichen zu denken geben.
O2 wird sonst zum sterbenden Auslaufmodell für rückständige Technologie, fehlende Marktakzeptanz und nicht vorhandene Kundenfreundlichkeit.

Der Mensch entscheidet, nicht der Apperat.

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