Mobilfunkbetreiber arbeiten an Übertragungsraten von 100 Megabit pro Sekunde durch LTE

Gegenwelle fordert: kein Funkturm im Wohngebiet
Gegenwelle fordert: kein Funkturm im Wohngebiet

Der neue Übertragungsstandard für Mobilfunk heisst LTE (Long Term Evolution).  Mit dieser Technologie sollen Übertragungsgeschwindigkeiten von 100 Megabit pro Sekunde ermöglicht werden.  Ziel sind Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 300 Megabit pro Sekunde.

Zum Vergleich: Herkömmliche UMTS-Netze bieten Datenraten von maximal 384 Kilobit pro Sekunde im Download und 64 Kilobit pro Sekunde im Upload. Wird das Breitbandnetz mit dem Datenturbo High Speed Packet Access (HSPA) aufgerüstet, sind Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde möglich. Durch die neue Technologie LTE sollen vor allem die Multimediaanwendungen auf mobilen Endgeräten attraktiver gestaltet werden können. Die ersten Netze gehen 2010 in Betrieb, bis 2013 soll LTE als neuer Standard etabliert sein.

Zur Zeit entwickeln der Chipkonzern Infineon und der Weltmarktführer Nokia gemeinsam Sende- und Empfangsgeräte für den LTE Übertragungsstandard.

LTE kann mittelfristig die herkömmlichen DSL-Anschlüsse ersetzen. Es würde sich nicht mehr lohnen, die Kabelnetze für DSL zu warten oder neu zu verlegen. Die Sendeleistungen der Mobilfunktürme wird erheblich gesteigert, womit auch die Belastung der Menschen mit gesundheitsschädlichen Strahlen steigt. Das Erscheinungsbild der Mobilfunktürme wird sich ebenfalls hin zu leistungsstarken Sendeeinheiten ändern. 

Gegenwelle macht deutlich: Mobilfunktürme haben in Wohngebieten nichts zu suchen.
 
Redaktion: Gegenwelle

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Rainer Zajonz ist seit über 20 Jahren im E-Commerce unterwegs. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft und diversen Zusatzqualifikationen wie zum Beispiel Marketing-Controlling ist er hauptsächlich Unternehmerisch tätig. Auf Gegenwelle.de berichtet er über aktuelles Zeitgeschehen, ohne auf sein kritisches Credo verzichten zu wollen.

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