Merkel und die Länder müssen am 3. März Öffnungsstrategien nach dem Lockdown vorlegen

Öffnungsstrategie nach dem Lockdown
© Bild: Gemaco | Öffnungsstrategie nach dem Lockdown

Die Politik hat großspurig schnelle und unbürokratische Hilfe angekündigt – und dann nicht geliefert.

“Es wurde eine Bazooka versprochen, aber aktuell ist es noch eine Steinschleuder ohne Stein”

soll Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei der Ministerpräsidentenkonferenz gepoltert haben.

Viele in der Wirtschaft empfinden das genauso. Die Unternehmer sehen die Milliardensummen in den Rettungsplänen der Politik – und sie wundern sich, wie wenig davon und wie langsam das Geld auf ihren Geschäftskonten ankommt. Angesichts der wegbrechenden Umsätze und der weiterlaufenden Fixkosten sind die finanziellen Reserven schnell aufgezehrt – schon jetzt sehen sich viele Firmen in ihrer Existenz bedroht.

  • Inzidenzzahlen (Coronaneuinfektionen pro 100.000 EinwohnerInnen innerhalb von 14 Tagen) 
  • Reproduktionswert (Anzahl der Menschen, die ein Infizierter ansteckt)
  • Auslastung der Intensivstationen
  • Impfquote

Es fehlt noch ein Konzept über die Fokussierung auf die Inzidenzzahlen hinaus. Dazu sollte zählen: der Reproduktionswert – wie viele Menschen ein Infizierter ansteckt -, die Situation auf den Intensivstationen, die Quote der Geimpften.

Öffnungsstrategie am 3. März

Einmal schon haben Bund und Länder eine Öffnungsstrategie versprochen und nicht geliefert. Das macht misstrauisch. Nun ist sie für den 3. März geplant. Eine neue Chance, einen klaren Plan vorzulegen. Es könnte die letzte sein, bevor Vertrauen endgültig verloren ist.

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