Hohe Suchtgefahr im Umgang mit Handyunterhaltung

In Bezug auf den Gebrauch von Mobiltelefonen wird seit Jahren der Einfluss von Handystrahlung auf den menschlichen Organismus kritisch diskutiert. Doch von Handys geht neben einer hochfrequenten elektromagnetischen Strahlung ein weiteres Risiko aus: Suchtgefahr.

Wenn man an die gesundheitlichen Probleme von Jugendlichen denkt, kommen einem sowohl die Gefährdung durch Alkohol, Zigaretten und Drogen in den Sinn als auch durch eine ungesunde Ernähung. Selten denkt man dabei an neue Technologien, die einen negativen Einfluss auf den Organismus oder die Psyche von Jugendlichen haben könnten.

Eine Umfrage unter österreichischen Ärzten hat ergeben, dass österreichische Schüler nicht nur unter sozialen Problemen wie Mobbing oder einem schlechten Ernähungsverhalten leiden, sondern die Gesundheit auch durch den zu häufigen Gebrauch von Videospielen und Mobiltelefonen negativ beeinträchtigt wird.

Gemäß den Studienergebnissen sind österreichische Schüler durch den exzessiven Gebrauch von Videospielen und Handy-Unterhaltung gefährdet. Die Mediziner schätzen 39 Prozent der Mädchen und 32 Prozent der Jungen durch den Handygebrauch als suchgefährdet ein.

Beim Blick in die mit Schulkindern gefüllte Straßenbahn überzeugt dieses Ergebnis: Kinder und Jugendliche telefonieren, ‚texten’, spielen, hören Musik, fotografieren und filmen – alles mit dem Handy und am liebsten 24 Stunden am Tag.

Demnach sollte neben dem Konsum von Fernsehen oder Videospielen auch der Konsum von Handyunterhaltung am Anfang strenger reguliert sein, um ein bewussten Umgang damit zu schulen.

Einfach öfter mal abschalten, könnte die Devise lauten.

Über Redaktion 62 Artikel
Rainer Zajonz ist seit über 20 Jahren im E-Commerce unterwegs. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft und diversen Zusatzqualifikationen wie zum Beispiel Marketing-Controlling ist er hauptsächlich Unternehmerisch tätig. Auf Gegenwelle.de berichtet er über aktuelles Zeitgeschehen, ohne auf sein kritisches Credo verzichten zu wollen.

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