Cosmos Langzeitstudie: Gesundheitsgefahr durch Mobilfunk, WLAN, Babyfone und DECT-Telefone

Die zur Zeit umfangreichste Studie zu möglichen Gefahren durch Mobilfunk wurde gestartet. Das Gesundheitsressort des Imperial College London will 250.000 Handynutzer über einen Zeitraum von 20 – 30 Jahren untersuchen.

COSMOS Studie zu Langzeitfolgen durch Handystrahlung
say cheese – Darstellung der Gefahren durch Handystrahlung durch die COSMOS Studie


Die Wissenschaftler wollen die Zusammenhänge von Symptomen wie Hirntumoren, Hautkrebs, Schlafstörungen, Depressionen, Kopfschmerzen, Tinnitus und andere neurodegenerative Erkrankungen im Zusammenhang mit der Häufigkeit der Kontake bzw. Handytelefonate untersuchen. Durch ein Zufallsverfahren der Telefonanbieter werden mögliche Teilnehmer zwischen 18 und 69 Jahren in fünf europäischen Ländern ausgewählt. Die Befragung zu gesundheitlichem Zustand und Mobilfunknutzung wird Online abgewickelt.

Auftraggeber der COSMOS-Studie ist das staatlich geförderte MTHR, Link Mobile Telecommunications and Health Research Programme, das 2007 bereits eigene Studien veröffentlicht hat. Man kam damals unter anderem zu der Erkenntnis, das das Handytelefonieren während der Autofahrt nicht gefährlicher sei, als eine Unterhaltung mit Beifahrern oder das Benutzen der Fahrzeugbedienelemente.

Erste Ergebnisse der neuen Studie sollen bereits in 5 Jahren verfügbar sein.


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