Während sich vermehrt Bürgerinitiativen gegen den Bau von neuen Mobilfunkmasten einsetzen, wirbt das Mobilfunkunternehmen Telefónica O2 Germany in seiner neuesten Werbekampagne mit seinem Mobilfunknetz.
Die Botschaft der neuen Kampagne lautet „Mehr Netz“, da sich O2 nach dem jüngsten Ausbau des Netzes in Höhe von knapp vier Milliarden Euro in puncto Netzqualität auf Augenhöhe mit den großen Anbietern T-Mobile und Vodafone sieht.
Einen Teilerfolg gegenüber dem Bau eines Mobilfunkmastes des Unternehmens Telefónica O2 Germany konnte die Bürgerinitiative Mobilfunk aus Kirchberg erreichen. Der vorgesehene Bau eines weiteren Mobilfunkmastes in der Nähe einer Sporthalle konnte verhindert werden.
Das Schema ist das immer Gleiche, auch wenn nun ein Steigerung zu vermerken ist. Der Mobilfunkanbieter O2 baut seine Funktürme bervorzugt in dicht besiedelte Wohngebiete, stets gegen den Willen der Bevölkerung und der Anwohner, aber mit Hinsicht auf niedrige eigene Betriebskosten. Hatte man sich bislang noch dazu herabgelassen, Interesse für die Belange der Bürger zu heucheln, werden nun die Anwohner offen diffamiert und höhnisch verlacht.
In Eltersdorf gehen die Bürger weiter gegen den bereits errichteten Mobilfunkmast auf die Straße. Der Sprecher des Mobilfunkunternehmens O2, Thomas Lichtenberger, provoziert dabei die Bürger durch seine Äußerungen. Wie überall in Deutschland stiftet auch dieser Funkmast Unfrieden, zerstört den Wohnsiedlungscharakter und ist nicht nur strahlungstechnisch ein Problem. O2 Sprecher Lichtenberger erwidert der Bürgerinitiative in Eltersdorf nur höhnisch: “Das ist Ihr Problem, nicht das von O2.”
Mit immer besseren Angeboten, günstigen Tarifen und neuen Handys werben die Mobilfunkanbieter – darunter auch O2 – um die Gunst der Kunden. Da die Verbindungspreise in den letzten Jahren deutlich gesunken sind und es zahlreiche Finanzierungsangebote für teure Smartphones gibt, könnte man annehmen, dass die Beliebtheit der Unternehmen stetig wächst. Doch oftmals sind es nicht nur Mängel im Service, die Kunden unzufrieden stimmen. Zum Beispiel macht sich der Mobilfunknetzbetreiber Telefónica O2 Germany erneut unbeliebt. Dieses Mal bei Bürgern aus Dromersheim.
Der Mobilfunkanbieter O2 macht sich weiter unbeliebt. Trotz massiven Widerstands der Bevölkerung lässt der Mobilfunkanbieter O2 mitten in Eltersdorf (Schleswig-Holstein) einen Mobilfunkturm errichten. Der Sprecher von Telefónica O2, Thomas Lichtenberger, bestätigte, der neue Standort sei deshalb optimal, weil mit nur einem Mast der gesamte Ortsbereich mit dem UMTS-Funknetz abgedeckt werden könne. So könne O2 viel Geld sparen. Die Verschandelung der Umgebung und die Bestrahlung der Bevölkerung wird dabei wie gewohnt verschwiegen bzw. verharmlost.
In seinem Urteil vom 17. März 2010 räumte das Gericht ein, dass die Frequenzen der Mobilfunktürme die Fernsehsignale stören würden. Die Störungen seien allerdings nicht so gravierend.
Hintergrund der Verhandlung waren die Klagen der Mobilfunkanbieter O2 und E-Plus gegen die Versteigerung von neuen Mobilfunkfrequenzen, die erwartungsgemäß abgewiesen wurden. Die beiden Unternehmen befürchten, dass sie wegen der Bietregeln gegenüber den beiden großen Mobilfunkunternehmen T-Mobile und Vodafone benachteiligt seien und deshalb bei den neuen begehrten Frequenzen unter ein Gigahertz leer ausgehen werden. Neben den Mobilfunkern hatten noch sechs weitere Unternehmen gegen die Versteigerung geklagt, darunter drei TV-Sender und drei Kabelnetzbetreiber.
Die Neue Westfälische berichtet über die geplante Pilotstudie in Paderborn-Mastbruch
Die Tageszeitung “Neue Westfälische” www.nw-news.de berichtet in Ihrer Ausgabe vom 24.02.2010 über die geplante Vorsorgeuntersuchung, die als Pilotstudie internationale Beachtung bei Wissenschaftlern, Politikern, Industrie und vor allem bei der Bevölkerung erhalten wird. So wird das Projekt in dieser Woche in Brüssel vorgestellt.
Die Kompetenzinitiative der Mediziner Dr. med. Markus Kern und Prof. Dr. Karl Richter www.kompetenzinitiative.de rufen ebenso zur Teilnahme auf, wie die internationale Umwelt- und Verbraucherorganisation Diagnose Funk www.diagnose-funk.ch
Für die betroffenen Anwohner stellt sich die Studie als normale Blutuntersuchung dar, die periodisch wiederholt wird, um mögliche gesundheitliche Beeinträchtigungen festzustellen. Es muß an dieser Stelle nochmals deutlich gemacht werden, daß die Teilnehmer keine Versuchskaninchen sind, sondern die Möglichkeit haben, durch Ärzte, Wissenschaftler und Politiker Erkenntnisse und Ergebnisse über mögliche Folgen von Elektrosmog zu erhalten.
Die Bevölkerung wird immer dichteren und stärkeren Strahlungen ausgesetzt, begleitet von einer Verharmlosung durch Industrie und Lobbyisten. Hier gilt es, der Euphorie der Funktechnik gegenüber Neutralität zu bewahren und die Auswirkungen auf Umwelt, Natur und Menschen zu betrachten.
Die Zeitung “Der Wochenspiegel” www.wochenspiegel-paderborn.de berichtet in seiner Ausgabe vom 20. Februar 2010 über die Zusammenarbeit der Bürgerinitiative Gegenwelle e.V. www.gegenwelle.de mit dem Konsortium von international tätigen Wissenschaftlern, die in Paderborn Mastbruch gemeinsam mit den Anwohnern eine Studie zu möglichen negativen Folgen von Mobilfunkstrahlungen auf den menschlichen Organismus durchführen wollen.
Forschungsvorhaben Mastbruch der Pandora-Stiftung www.pandora-stiftung.eu(Mastbruch, Ortsteil des Paderborner Stadtbezirks Schloss Neuhaus/Sande)
Mastbruch-Projekt der Pandora-Stiftung
Kurzbeschreibung der Pilotstudie Die von der Bundesregierung gewünschte und von der Mobilfunkindustrie gewährleistete drahtlose Versorgung der Bevölkerung mit allen Dienstleistungen der Telekommunikation einschließlich des schnellen Zugangs zum Internet erfordert die Errichtung von immer mehr Basisstationen. Die Bundesregierung ist entsprechend den Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) www.bfs.de davon überzeugt, dass die Bevölkerung durch die von den Basisstationen ausgehende Hochfrequenz-strahlung keinerlei gesundheitlichen Risiken ausgesetzt ist, da die bestehenden Grenzwerte nicht nur eingehalten, sondern sogar weit unterschritten werden. Trotzdem ist in Teilen der Bevölkerung die Besorgnis stetig gewachsen, dass dadurch ihre Gesundheit geschädigt wird, weil der Entwarnung durch das BfS nicht vertraut werden könne.
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die zur Frage eines möglichen Gesundheitsrisikos der Bevölkerung durch die Hochfrequenzstrahlung von Basisstationen vorliegen, sind insgesamt dürftig. Auf der Grundlage des gegenwärtigen Standes der internationalen Forschung eine Entwarnung auszusprechen, erscheint deshalb genauso wenig berechtigt wie die Behauptung, die krankmachende Wirkung der Hochfrequenzstrahlung sei bereits bewiesen. Da vor der Einführung der Mobilfunktechnologie in ihrer heutigen Form versäumt wurde, mögliche biologische Wirkungen der Hochfrequenzstrahlung mit der erforderlichen Sorgfalt zu untersuchen, muss dies jetzt dringend nachgeholt werden.
Die Gegenwelle e.V. plant die Duchführung einer Studie zu möglichen Wirkungen von Mobilfunkstrahlen auf den Menschen.
Anlaß ist die Errichtung eines Mobilfunkmastes von O2 mitten im Wohngebiet Paderborn Husarenstrasse gegen den sich die Anwohner lange und ausdauernd gewehrt hatten.
Tests des Blutbildes sollen Klarheit über eine mögliche Schädigung durch hochfrequente Elektromagnetische Felder liefern. Die Teilnahme an der EMF-Studie ist kostenlos.
Ein Konsortium von besten Spezialisten, Medizinern und Wissenschaftlern aus verschiedenen Teilen Europas haben sich für diese vielleicht richtungsweisende Pilotstudie in Paderborn Mastbruch zusammengeschlossen. Ziel der Pilotstudie ist, zu belegen, ob der Organismus unter Einwirkung von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern, die von Mobilfunk(basis)stationen ausgehen, geschädigt wird.
Das Ende von Mobilfunkbetreiber O2 ist eingeläutet. Wie Google gestern in seinem Unternehmensblog mitteilte, experimentiert Google am Aufbau eines eigenen superschnellen Breitbandnetz mit 1000 Megabit pro Sekunde. Zum Vergleich: In Deutschland erreicht die Telekom mit ihrem modernen VDSL-Netz derzeit 50 Megabit. Das ermöglicht etwa die Übertragung von hochauflösendem Fernsehen.
Google arbeitet an eigenem superschnellen Breitbandnetz
Über superschnelle Verbindungen sollen Nutzer demnächst 3D-Fernsehen und andere Anwendungen, „die sie sich heute nicht einmal vorstellen können“, in die eigenen vier Wände bekommen. Wie der Internet-Konzern am Mittwoch in einem firmeneigenen Weblog ankündigte, soll ein erster Test in den USA mit 50 000 bis 500 000 Menschen schon bald beginnen.
César Alierta, Präsident des spanischen Telekomriesen Telefonica ist immer auf der Suche nach neuen Einnahmequellen. Jetzt wurde er bei der Internet-Suchmaschine Google fündig. Die soll künftig für die Nutzung des Telefonica-Netzes zahlen. “Diese Suchmaschinen benutzen unser Netz, ohne einen Cent zu bezahlen, ein Glück für sie, ein Pech für uns. Das kann so nicht weitergehen”, sagte Alierta, der sich selbst nicht gern an den Computer setzt und dies lieber seinen drei Sekretärinnen überlässt.
O2 Telefonica legt sich mit Google an
Was bleibt von O2? O2 ist ein von der Politik gesponsortes antiquiertes Unternehmen, das Subventionen und damit Steuergelder verpulvert ohne irgendeine Ahnung von Perspektive, Entwicklung und Kundenwünschen.
Paderborns Politiker haben versagt. Mit großer Vehemenz haben sich die Anwohner des Wohngebiets Paderborn Mastbruch gegen die Errichtung des Mobilfunkturms des Mobilfunkanbieters O2 gewehrt. Die Anwohner sammelten in einer Liste mehr als 450 Unterschriften gegen die Errichtung des Mobilfunkturms in ihrem Wohngebiet.
Beim Landtag reichten sie die förmliche Petition gegen die Errichtung der Funkstation von O2 im Wohngebiet Kuhlenkampshof, Paderborn ein. Die Übergabe wurde im WDR-Fernsehen ausgestrahlt.
Zahlreiche Apelle an die Politiker, besonders an den Bürgermeister Heinz Paus, erfolgten. Herr Paus zeigte zwar formelles Verständnis, war aber nicht bereit, seine Politik der gebunden Hände aufzugeben und sich für seine Bürger einzusetzen. Den Vorwurf der Solidarität mit O2 verbittet sich der Herr Bürgermeister aber vehement.
Mitten im Wohngebiet Paderborn Mastbruch wurde ein 30 Meter hoher O2 Funkturm errichtet. Ein Monstrum, das optisch eine Schande für die Wohngegend ist.
Der verantwortliche Bauplaner, Dr. Schnedar, weist in diesem Zusammenhang jeglichen Handlungsbedarf von sich, obwohl er im Petitionsausschuss von Herrn Groß (Beamter im Petitionsreferat), der die Leitung innehatte, für sein wenig bürgerfreundliches Verhalten gerügt worden ist.
Vorbeitung auf den Prozess gegen den Betrieb des Mobilfunkturms von O2 Mobilfunk am Standort Paderborn, Husarenstrasse
a) Verunstaltung des Orts- und Landschaftsbildes Ein Bauvorhaben führt zu einer Verunstaltung des Orts- oder Landschaftsbildes, wenn das Vorhaben diesem Bild in ästhetischer Hinsicht grob unangemessen ist und auch von einem für ästhetische Eindrücke offenen Betrachter als belastend empfunden wird,
b) Beeinträchtigung der natürlichen Eigenart der Landschaft Ausweislich der durch das Bundesverwaltungsgericht geprägten Abgrenzung zu dem öffentlichen Belang der Verunstaltung des Landschaftsbildes ist Schutzgut der natürlichen Eigenart der Landschaft die funktionelle Bestimmung des Außenbereichs und damit die Erhaltung der naturgegebenen Bodennutzung. Hinsichtlich dieses öffentlichen Belanges genügt bereits eine Beeinträchtigung, wobei eine Beeinträchtigung der natürlichen Eigenart der Landschaft regelmäßig durch alle Bauvorhaben begründet wird, die als solche nicht der naturgegebenen Bodennutzung entsprechen
Das OVG Nordrhein-Westfalen 17.12.2008 – 10 A 2999/07 hat sich in einer Berufungsentscheidung unter Abänderung des Urteils des VG Gelsenkirchen (5 K 3439/05) zur planungsrechtlichen Bewertung von Mobilfunkantennen in Wohngebieten geäußert und dabei neue rechtliche Akzente gesetzt.
Sendeanlagen berühren Wohngebietscharakter Das Oberlandesgericht bewertete die zulässige Berufung als begründet. Der Hinweis auf die Strahlenbelastung ging ins Leere, allerdings standen planungsrechtliche Einwände dem Vorhaben entgegen. Die Festsetzung von Baugebieten ist regelmäßig drittschützend. Hieraus folgt ein Gebietserhaltungsanspruch.
Leider sind die Erfahrungen mit O2 mobilfunk nur negativ.
Alle Bemühungen seitens der Anwohner und der Politiker blieben erfolglos, O2 mobilfunk davon abzubringen, eine O2 mobilfunkturm mit in das Wohngebiet Paderborn Husarenstrasse zu bauen. Die Herren von O2 mobilfunk beachten die Sorgen und Anliegen der Menschen nicht. Obwohl die Technik von O2 mobilfunk bereits veraltet ist, verunstalten immer noch Mobifunktürme von O2 die Wohngebiete. Weder von O2 noch seitens der Stadt Paderborn wurden neue Alternativstandort vorgeschlagen und geprüft, obwohl die Ortsrandlage ohne große Mühe einen neuen und verträglichen Standort für einen Mobilfunkturm ermöglichen kann.
Ihren Brief vom 06.01.10 möchte ich gerne beantworten.
- die Gründe gegen einen alternativen Standort sind unzureichend.
1. Der Mobilfunkbetreiber O2 hat im Verkaufsgespräch mit dem Landwirt argumentiert, daß er einen anderen Standort beziehen werde, falls er ablehnen sollte.
Dann wäre er einer höheren Strahlung ausgesetzt. Also war zumindest ein Alternativstandort vorhanden. Ansonsten betrachten wir den Bestand der niederträchtigen Täuschung mit Vorteilsnahme.
2. Rein technisch gesehen ist eine Verlagerung des Mobilfunkturms um 300 – 400 Meter und damit raus aus dem Wohngebiet kein Problem.
3. Die Vorgaben der Mobil-Telefonie sind veraltet. Die aktuellen Smartphones nutzen weitreichende Frequenzen. Die Telefonie in der von O2 argumentierten Zellstruktur ist veraltet und bereits rückläufig.
Die neuen Standards wie LTE lassen Reichweiten von mehr als 2 km zu. In diesem Jahr werden neue weitreichende Frequenzen versteigert. Einzig O2 klagt gegen die Vergaberichtlinien.
Google teilt sich den Mobilfunkmarkt mit Apple. Microsoft schafft den Anschluss etwas verspätet, aber immerhin.
O2 bleibt die Rolle des SIM-Card Verteilers.
Es ist keine Frage des Ob, sondern nur Wann Google weiter den Einzelhandel aufmischt und den Tableau-PC herausbringt, der mobilen Zugriff auf die digitalisierte Bibliothek Googles ermöglicht und dem sich Verlage möglichst schnell anschliessen werden.
Der Kiendle von Amazon wirkt dagegen schon etwas angestaubt, da er nur schwarz/weiß darstellen kann. Bewegte Bilder sind ebenfalls nicht zu sehen.
Man wartet gespannt auf den iSlate von Apple, der wieder einen Meilenstein der technologischen Entwicklung darstellen könnte, wie es Steve Jobs, dem CEO von Apple, schon mit dem ipod-touch und dem iphone gelungen ist.
Ein lokaler Gesetzgeber im US-Bundesstaat Maine will Handys in Zukunft mit einem Warnhinweis auf ein erhöhtes Hirnkrebsrisiko ausstatten. Obwohl es bisher keine übereinstimmende wissenschaftliche Meinung zu diesem Thema gibt, könnte das Projekt in Maine bereits Anfang 2010 durchgezogen werden. Ähnliche Bestrebungen gibt es auch in San Francisco, berichtet das Online-Portal Huffington Post. Einwände gibt es bereits seitens der CTIA – The Wireless Association. “Forscher in renommierten Wissenschaftsmagazinen sind zum Schluss gekommen, dass es keinen Beweis für ein Gesundheitsrisiko gibt”, so John Walls von CTIA. In Maine geht die Idee von Andrea Boland vom House of Representatives aus, die sich auf zahlreiche nicht näher definierte wissenschaftliche Studien bezieht. “Sie selbst besitzt zwar auch ein Mobiltelefon, benutzt allerdings einen Lautsprecher, um damit zu verhindern, dass das Gerät direkt an ihrem Kopf liegt. Zudem schaltet sie das Handy nur ein, wenn sie einen Anruf erhält”, berichtet das Newsportal.
Die Süddeutsche Zeitung und Welt online berichten in ihren Ausgaben vom 19.12.2009 über den unterschiedlichen Erfolg der vermeintlichen iPhone-Konkurrenten. Während Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) einen Umsatzanstieg von 41 Prozent mit einer Gewinnsteigerung von 59 Prozent verbuchen konnte, musste Palm auch mit seinem neuen Smartphone zum zehnten Mal in Folge einen Quartalsverlust hinnehmen, zum Teil auch mit hohen Werbeausgaben begründet. Bei O2, die das palm pre vertreiben, kommen noch fragwürdige Geschäftspraktiken hinzu,
rene.schuster@o2.com
Herrn Stephan Becker-Sonnenschein, Vice President Corporate Communication, stephan.becker-sonnenschein@o2.com Herrn Dr. Roland Kuntze, Leiter Externe Kommunikation, Pressesprecher, roland.kuntze@o2.com
Dieser Brief wird auch im Internet und der Lokalpresse des Kreises Paderborn veröffentlicht. Wir wären deshalb sehr dankbar über eine “qualifizierte Reaktion” von Ihrer Seite. Die ewige Argumentation, dass diese Mobilfunkstation funktechnisch nur an der geplanten Stelle errichtet werden kann, wurde durch die frisierte Stellungnahme Ihrer Funknetzplanung sowieso ad absurdum geführt.
· O2 hat die technische Notwendigkeit des Mastes der Stadt Paderborn gegenüber mit nachweisbar falschen und frisierten Fakten begründet. Die O2-Stellungnahme war so schlecht, dass diese sogar eine Begründung dafür lieferte, dass der geplante Standort funktechnisch eigentlich gar nicht geeignet ist.
Der Mobilfunkbetreiber O2 ignoriert die dringenden Anliegen der Bürger. Selbst die Bitten der Politiker werden in überheblicher Selbstgefälligkeit zurückgewiesen.
Obwohl Eigentum und Gesundheit der Anwohner des kinderreichen Wohnviertels nachweislich geschädigt werden, nutzt der Mobilfunkbetreiber O2 seine Baugenehmigung und seinen durch demagogische Überredungskunst erlangten Bauplatz, um einen unsinnigen und monströsen Mobilfunkturm von 30 Metern Höhe mitten hinein in ein entstehendes Wohngebiet zu bauen. Der handy Betreiber O2 möchte sich hier in rücksichtloser Art und Weise ein abschreckendes Denkmal setzen, um Anwohnern und Politikern ignorante Großmacht zu demonstrieren.
Handyverkäufer O2 baut Mobilfunktürme bevorzugt in Wohngebiete, um dort seinen Kunden Empfang zu garantieren. Dabei setzt O2 immer noch auf seine veraltete Zellarchitektur, die es angeblich erforderlich macht, alle 400 Meter einen Funkturm zu errichten.
O2 geht dabei rücksichtslos gegen die Anwohner vor und nimmt billigend Gesundheitsschäden durch Verstrahlung und Werteverfall der Eigenheime durch Verschandelung der Wohngebiete in Kauf. Als logische Konsequenz kündigen die betroffenen Anwohner ihre Verträge mit O2 und wechseln zu anderen Anbietern.
O2 bietet auf seiner Homepage einen O2 Mobiledata-Check an, mit dem man die Verfügbarkeit von Mobilfunkdiensten prüfen kann.
Es steht in Paderborn, Kürassierweg UMTS mit HSUPA und HSDPA von O2 für eine noch schnellere Datenverbindungen zur Verfügung. Wozu soll also dieser Funkturm in das Wohngebiet gebaut werden?
Die Bürgerinitiative Gegenwelle e.V. plant, am Standort Paderborn Mastbruch die erste Strahlenmessung durchführen zu lassen.
Das Fachinstitut für Elektromagnetische Verträglichkeit zur Umwelt (EMVU) hat ihr Angebot vorgelegt, die Messung der Leistungsdichte hochfrequenter Strahlung durchzuführen.
Angesichts der angekündigten Umwandlung der Mobilfunknetze zum LTE-Standard mit Sendekapazitäten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde bis zum Jahr 2013, ist die regelmäßige Überprüfung der Strahlenbelastung nur folgerichtig.
Der neue Übertragungsstandard für Mobilfunk heisst LTE (Long Term Evolution). Mit dieser Technologie sollen Übertragungsgeschwindigkeiten von 100 Megabit pro Sekunde ermöglicht werden. Ziel sind Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 300 Megabit pro Sekunde.
Zum Vergleich: Herkömmliche UMTS-Netze bieten Datenraten von maximal 384 Kilobit pro Sekunde im Download und 64 Kilobit pro Sekunde im Upload. Wird das Breitbandnetz mit dem Datenturbo High Speed Packet Access (HSPA) aufgerüstet, sind Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde möglich.
Seit ungefähr dem 20.November 2009 werden die Mobilfunkturm-Standorte (geplante und bestehende und inzwischen auch Suchkreise) wieder im Online-Stadtplan Paderborn der Öffentlichkeit zugängig gemacht. Diese Informationen, die einen erheblichen Anteil an der Entscheidungsfindung für ein Baugrundstück ausmachen, wurden ca. drei (3) Jahre oder länger den Bürgern vorenthalten, bis ein Großteil der Grundstücke verkauft worden waren. Das damalige „Kataster“ verschwand lautlos aus dem Internet, jetzt, nachdem GEGENWELLE massiv Gegenwind verursacht, ist die Datenbank wieder einsehbar unter: http://www.googis.de/paderborn/?es=C58
Anwohner in Paderborn wollen Vertrag für O2-Handy kündigen
Die Anwohner im Wohngebiet Paderborn Schloß Neuhaus, in das der Handy Betreiber O2 einen Mobilfunkturm errichten will, kündigen an, die wenigen bestehenden Verträge für ihr O2 Handy nicht verlängern zu wollen und ihre Handy-Verträge zu kündigen. Lieber wechseln Sie zu Anbietern, die sich um ihre Kunden kümmern und sie ernst nehmen, anstatt sie rücksichtslos und unsinnig an Eigentum und Gesundheit zu schädigen.
Der Mobilfunkanbieter und Handy Betreiber O2 kündigt die bestehenden Roamingverträge mit D1 und D2 Netzbetreibern. O2 Telefonica Deutschland baut stattdessen sein eigenes Netz aus. Es werden massiv eigene O2 Funktürme besonders in private Wohnviertel gebaut, um so die Erreichbarkeit seiner Datendienste bei der Bevölkerung sicher zu stellen. O2 verzichtet deshalb bewusst auf mögliche Alternativstandorte, die von D1 oder D2 genutzt werden. Kommunale Politiker unterstützen die Zerstörung der Infrastruktur durch Erteilung von Befreiungsbescheiden.
O2 expandiert und plant den Kauf des deutschen Festnetzanbieters Hansenet
Eine Konsolidierung des deutschen Marktes ist für die Mobilfunkanbieter nötig. Nirgendwo sonst gibt es so viele Wettbewerber. In einigen Regionen können Kunden zwischen zehn Anbietern wählen. Das hat nun mit einem Versorgungsauftrag, der als KO-Argument alle Kritiker gegen Funktürme in Wohngbieten ausschalten soll, nichts mehr zu tun, höchstens wenn man ihn auf die Füllung von Kommunalkassen bezieht. Der Versorgungsauftrag bezieht sich lediglich auf die Mobilfunktelefonie und ist seit 2005 erfüllt und abgeschlossen. Der Versorgungsauftrag bezieht sich nicht auf die Durchleitung der jeweils neuesten Technolgie wie UMTS und deren Weiterentwicklungen. Hierzu gibt es bereits entsprechende richterliche Urteile, die diesen Umstand bestätigen. Interessant wäre es doch, die fehlkonstruierte Kausalität ministeriell bestätigen zu lassen.