Werden Mobilfunkmasten zur Einnahmequelle für Städte und Gemeinden? Eine Entwicklung, die Einwohner und Mobilfunk-Kritiker mit Sorge verfolgen. Doch in einigen NRW-Städten wird nach Informationen von DerWesten ernsthaft darüber nachgedacht.
Während sich vermehrt Bürgerinitiativen gegen den Bau von neuen Mobilfunkmasten einsetzen, wirbt das Mobilfunkunternehmen Telefónica O2 Germany in seiner neuesten Werbekampagne mit seinem Mobilfunknetz.
Die Botschaft der neuen Kampagne lautet „Mehr Netz“, da sich O2 nach dem jüngsten Ausbau des Netzes in Höhe von knapp vier Milliarden Euro in puncto Netzqualität auf Augenhöhe mit den großen Anbietern T-Mobile und Vodafone sieht.
Einen Teilerfolg gegenüber dem Bau eines Mobilfunkmastes des Unternehmens Telefónica O2 Germany konnte die Bürgerinitiative Mobilfunk aus Kirchberg erreichen. Der vorgesehene Bau eines weiteren Mobilfunkmastes in der Nähe einer Sporthalle konnte verhindert werden.
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Forscher der Universität Cambridge haben möglicherweise eine Lösung für das mobile Telefonieren und mobiles Internet über Smartphones gefunden: “Delay Tolerant Networking” (DTN). Dabei läuft die Kommunikation über Mobiltelefone auch ohne das Vorhandensein von Sendemasten weiter. Informationen werden direkt von Handy zu Handy verschickt, sobald eine Verbindung zwischen zwei Endgeräten hergestellt werden kann. Ist der Versand von Daten nicht sofort möglich, werden sie einstweilen gespeichert und verschickt, sobald eine Verbindung zustande kommt.
Das Schema ist das immer Gleiche, auch wenn nun ein Steigerung zu vermerken ist. Der Mobilfunkanbieter O2 baut seine Funktürme bervorzugt in dicht besiedelte Wohngebiete, stets gegen den Willen der Bevölkerung und der Anwohner, aber mit Hinsicht auf niedrige eigene Betriebskosten. Hatte man sich bislang noch dazu herabgelassen, Interesse für die Belange der Bürger zu heucheln, werden nun die Anwohner offen diffamiert und höhnisch verlacht.
In Eltersdorf gehen die Bürger weiter gegen den bereits errichteten Mobilfunkmast auf die Straße. Der Sprecher des Mobilfunkunternehmens O2, Thomas Lichtenberger, provoziert dabei die Bürger durch seine Äußerungen. Wie überall in Deutschland stiftet auch dieser Funkmast Unfrieden, zerstört den Wohnsiedlungscharakter und ist nicht nur strahlungstechnisch ein Problem. O2 Sprecher Lichtenberger erwidert der Bürgerinitiative in Eltersdorf nur höhnisch: “Das ist Ihr Problem, nicht das von O2.”
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Der Mobilfunkanbieter O2 macht sich weiter unbeliebt. Trotz massiven Widerstands der Bevölkerung lässt der Mobilfunkanbieter O2 mitten in Eltersdorf (Schleswig-Holstein) einen Mobilfunkturm errichten. Der Sprecher von Telefónica O2, Thomas Lichtenberger, bestätigte, der neue Standort sei deshalb optimal, weil mit nur einem Mast der gesamte Ortsbereich mit dem UMTS-Funknetz abgedeckt werden könne. So könne O2 viel Geld sparen. Die Verschandelung der Umgebung und die Bestrahlung der Bevölkerung wird dabei wie gewohnt verschwiegen bzw. verharmlost.

Mobilfunktürme als WLAN-Hotspots mit intensiver Dauerbestrahlung
Der Kabelnetzbetreiber Kabel BW verlegt in diesem Jahr Glasfaseranschlüsse bis in die Häuser. Bis Jahresende sollen 5.000 Haushalte direkt an das schnelle Glasfasernetz angeschlossen sein, um dann Internetzugänge mit Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s zu geniessen.
Nun kam KabelBW auf die Idee, sich am noch steigenden Erfolg des mobilen Internets zu beteiligen und bietet Mobilfunknetzbetreibern an, ihre Mobilfunktürme gegen Bezahlung an sein Glasfasernetz anzuschliessen.
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Die Europäische Umweltagentur (EEA) http://www.eea.europa.eu warnt nach der Veröffentlichung eines wissenschaftlichen Berichts eindringlich vor den Gefahren elektromagnetischer Strahlung, die beispielsweise durch WLAN-Netzwerke oder Mobiltelefone und ihre Masten ausgesendet wird. Diese Strahlung könnte eine Krise auslösen, wie jene, die durch die Entdeckung der Gefahren von Asbest, Nikotin und bleihaltigem Benzin, entstand. Der Bericht wurde von der sogenannten BioInitiative Working Group erstellt, die sich aus renommierten Wissenschaftlern, sowie Gesundheits- und Policy-Experten zusammensetzt, berichtet die Zeitung The Independent.
Die BioInitiative Working Group hat festgestellt, dass die Sicherheitsmaßnahmen gegen elektromagnetische Strahlung viel zu nachlässig seien. Zudem kommt ein aktueller britischer Report zu dem Schluss, dass nicht ausgeschlossen werden könne, dass die Verwendung von Mobiltelefonen Krebs auslöst. “Die aktuelle Forschung und die Analysen der Langzeiteffekte der Strahlung von mobiler Telekommunikation zeigen, dass es umsichtig von den Gesundheitsbehörden wäre, Maßnahmen zu treffen um vor allem empfindliche Gruppen wie Kinder weniger stark dieser Strahlung auszusetzen”, erklärt Jacqueline McGlade, Executive Director der EEA.
Die EU-Agentur will die EU-Regierungen nun dazu bewegen, vorbeugende Maßnahmen hinsichtlich dieser schnell expandierenden neuen Technologie zu treffen. Die deutsche Regierung rät bereits jetzt davon ab, kabelloses Internet und Mobiltelefone zu nutzen. Durch die schnelle Verbreitung elektromagnetischer Strahlung entstanden derart viele neue Quellen für elektromagnetische Felder, sodass diese nun fast alle bewohnbaren Flächen der Erde überziehen. Das führt dazu, dass wir dieser Strahlung oft und in geballter Form ausgesetzt sind. Der wissenschaftliche Bericht fordert eine Änderung in der Art, mit der wir solche Technologien akzeptieren, testen und anwenden, um Gesundheitsprobleme globalen Ausmaßes zu verhindern.
Aus: pressetext.austria, Redakteur: Kristina Sam, email: sam@pressetext.com
Die Tageszeitung “Neue Westfälische” www.nw-news.de berichtet in Ihrer Ausgabe vom 24.02.2010 über die geplante Vorsorgeuntersuchung, die als Pilotstudie internationale Beachtung bei Wissenschaftlern, Politikern, Industrie und vor allem bei der Bevölkerung erhalten wird. So wird das Projekt in dieser Woche in Brüssel vorgestellt.
Die Kompetenzinitiative der Mediziner Dr. med. Markus Kern und Prof. Dr. Karl Richter www.kompetenzinitiative.de rufen ebenso zur Teilnahme auf, wie die internationale Umwelt- und Verbraucherorganisation Diagnose Funk www.diagnose-funk.ch
Für die betroffenen Anwohner stellt sich die Studie als normale Blutuntersuchung dar, die periodisch wiederholt wird, um mögliche gesundheitliche Beeinträchtigungen festzustellen. Es muß an dieser Stelle nochmals deutlich gemacht werden, daß die Teilnehmer keine Versuchskaninchen sind, sondern die Möglichkeit haben, durch Ärzte, Wissenschaftler und Politiker Erkenntnisse und Ergebnisse über mögliche Folgen von Elektrosmog zu erhalten.
Die Bevölkerung wird immer dichteren und stärkeren Strahlungen ausgesetzt, begleitet von einer Verharmlosung durch Industrie und Lobbyisten. Hier gilt es, der Euphorie der Funktechnik gegenüber Neutralität zu bewahren und die Auswirkungen auf Umwelt, Natur und Menschen zu betrachten.
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Die Zeitung “Der Wochenspiegel” www.wochenspiegel-paderborn.de berichtet in seiner Ausgabe vom 20. Februar 2010 über die Zusammenarbeit der Bürgerinitiative Gegenwelle e.V. www.gegenwelle.de mit dem Konsortium von international tätigen Wissenschaftlern, die in Paderborn Mastbruch gemeinsam mit den Anwohnern eine Studie zu möglichen negativen Folgen von Mobilfunkstrahlungen auf den menschlichen Organismus durchführen wollen.
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das Mastbruch-Projekt – Kurzbeschreibung der Pilotstudie der Pandora-Stiftung in Paderborn Mastbruch
MASTBRUCH-Projekt
Forschungsvorhaben Mastbruch der Pandora-Stiftung www.pandora-stiftung.eu (Mastbruch, Ortsteil des Paderborner Stadtbezirks Schloss Neuhaus/Sande)
Kurzbeschreibung der Pilotstudie Die von der Bundesregierung gewünschte und von der Mobilfunkindustrie gewährleistete drahtlose Versorgung der Bevölkerung mit allen Dienstleistungen der Telekommunikation einschließlich des schnellen Zugangs zum Internet erfordert die Errichtung von immer mehr Basisstationen. Die Bundesregierung ist entsprechend den Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) www.bfs.de davon überzeugt, dass die Bevölkerung durch die von den Basisstationen ausgehende Hochfrequenz-strahlung keinerlei gesundheitlichen Risiken ausgesetzt ist, da die bestehenden Grenzwerte nicht nur eingehalten, sondern sogar weit unterschritten werden. Trotzdem ist in Teilen der Bevölkerung die Besorgnis stetig gewachsen, dass dadurch ihre Gesundheit geschädigt wird, weil der Entwarnung durch das BfS nicht vertraut werden könne.
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die zur Frage eines möglichen Gesundheitsrisikos der Bevölkerung durch die Hochfrequenzstrahlung von Basisstationen vorliegen, sind insgesamt dürftig. Auf der Grundlage des gegenwärtigen Standes der internationalen Forschung eine Entwarnung auszusprechen, erscheint deshalb genauso wenig berechtigt wie die Behauptung, die krankmachende Wirkung der Hochfrequenzstrahlung sei bereits bewiesen. Da vor der Einführung der Mobilfunktechnologie in ihrer heutigen Form versäumt wurde, mögliche biologische Wirkungen der Hochfrequenzstrahlung mit der erforderlichen Sorgfalt zu untersuchen, muss dies jetzt dringend nachgeholt werden.
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Die Gegenwelle e.V. plant die Duchführung einer Studie zu möglichen Wirkungen von Mobilfunkstrahlen auf den Menschen.
Anlaß ist die Errichtung eines Mobilfunkmastes von O2 mitten im Wohngebiet Paderborn Husarenstrasse gegen den sich die Anwohner lange und ausdauernd gewehrt hatten.
Tests des Blutbildes sollen Klarheit über eine mögliche Schädigung durch hochfrequente Elektromagnetische Felder liefern. Die Teilnahme an der EMF-Studie ist kostenlos.
Ein Konsortium von besten Spezialisten, Medizinern und Wissenschaftlern aus verschiedenen Teilen Europas haben sich für diese vielleicht richtungsweisende Pilotstudie in Paderborn Mastbruch zusammengeschlossen. Ziel der Pilotstudie ist, zu belegen, ob der Organismus unter Einwirkung von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern, die von Mobilfunk(basis)stationen ausgehen, geschädigt wird.
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Das Ende von Mobilfunkbetreiber O2 ist eingeläutet. Wie Google gestern in seinem Unternehmensblog mitteilte, experimentiert Google am Aufbau eines eigenen superschnellen Breitbandnetz mit 1000 Megabit pro Sekunde. Zum Vergleich: In Deutschland erreicht die Telekom mit ihrem modernen VDSL-Netz derzeit 50 Megabit. Das ermöglicht etwa die Übertragung von hochauflösendem Fernsehen.

Google arbeitet an eigenem superschnellen Breitbandnetz
Über superschnelle Verbindungen sollen Nutzer demnächst 3D-Fernsehen und andere Anwendungen, „die sie sich heute nicht einmal vorstellen können“, in die eigenen vier Wände bekommen. Wie der Internet-Konzern am Mittwoch in einem firmeneigenen Weblog ankündigte, soll ein erster Test in den USA mit 50 000 bis 500 000 Menschen schon bald beginnen.
César Alierta, Präsident des spanischen Telekomriesen Telefonica ist immer auf der Suche nach neuen Einnahmequellen. Jetzt wurde er bei der Internet-Suchmaschine Google fündig. Die soll künftig für die Nutzung des Telefonica-Netzes zahlen. “Diese Suchmaschinen benutzen unser Netz, ohne einen Cent zu bezahlen, ein Glück für sie, ein Pech für uns. Das kann so nicht weitergehen”, sagte Alierta, der sich selbst nicht gern an den Computer setzt und dies lieber seinen drei Sekretärinnen überlässt.

O2 Telefonica legt sich mit Google an
Was bleibt von O2? O2 ist ein von der Politik gesponsortes antiquiertes Unternehmen, das Subventionen und damit Steuergelder verpulvert ohne irgendeine Ahnung von Perspektive, Entwicklung und Kundenwünschen.
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Paderborns Politiker haben versagt.
Mit großer Vehemenz haben sich die Anwohner des Wohngebiets Paderborn Mastbruch gegen die Errichtung des Mobilfunkturms des Mobilfunkanbieters O2 gewehrt. Die Anwohner sammelten in einer Liste mehr als 450 Unterschriften gegen die Errichtung des Mobilfunkturms in ihrem Wohngebiet.
Beim Landtag reichten sie die förmliche Petition gegen die Errichtung der Funkstation von O2 im Wohngebiet Kuhlenkampshof, Paderborn ein. Die Übergabe wurde im WDR-Fernsehen ausgestrahlt.
Zahlreiche Apelle an die Politiker, besonders an den Bürgermeister Heinz Paus, erfolgten. Herr Paus zeigte zwar formelles Verständnis, war aber nicht bereit, seine Politik der gebunden Hände aufzugeben und sich für seine Bürger einzusetzen. Den Vorwurf der Solidarität mit O2 verbittet sich der Herr Bürgermeister aber vehement.
Mitten im Wohngebiet Paderborn Mastbruch wurde ein 30 Meter hoher O2 Funkturm errichtet. Ein Monstrum, das optisch eine Schande für die Wohngegend ist.
Der verantwortliche Bauplaner, Dr. Schnedar, weist in diesem Zusammenhang jeglichen Handlungsbedarf von sich, obwohl er im Petitionsausschuss von Herrn Groß (Beamter im Petitionsreferat), der die Leitung innehatte, für sein wenig bürgerfreundliches Verhalten gerügt worden ist.
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Vorbeitung auf den Prozess gegen den Betrieb des Mobilfunkturms von O2 Mobilfunk am Standort Paderborn, Husarenstrasse
a) Verunstaltung des Orts- und Landschaftsbildes
Ein Bauvorhaben führt zu einer Verunstaltung des Orts- oder Landschaftsbildes, wenn das Vorhaben diesem Bild in ästhetischer Hinsicht grob unangemessen ist und auch von einem für ästhetische Eindrücke offenen Betrachter als belastend empfunden wird,
b) Beeinträchtigung der natürlichen Eigenart der Landschaft Weiterlesen
Ausweislich der durch das Bundesverwaltungsgericht geprägten Abgrenzung zu dem öffentlichen Belang der Verunstaltung des Landschaftsbildes ist Schutzgut der natürlichen Eigenart der Landschaft die funktionelle Bestimmung des Außenbereichs und damit die Erhaltung der naturgegebenen Bodennutzung. Hinsichtlich dieses öffentlichen Belanges genügt bereits eine Beeinträchtigung, wobei eine Beeinträchtigung der natürlichen Eigenart der Landschaft regelmäßig durch alle Bauvorhaben begründet wird, die als solche nicht der naturgegebenen Bodennutzung entsprechen
Das OVG Nordrhein-Westfalen 17.12.2008 – 10 A 2999/07 hat sich in einer Berufungsentscheidung unter Abänderung des Urteils des VG Gelsenkirchen (5 K 3439/05) zur planungsrechtlichen Bewertung von Mobilfunkantennen in Wohngebieten geäußert und dabei neue rechtliche Akzente gesetzt.
Sendeanlagen berühren Wohngebietscharakter Weiterlesen
Das Oberlandesgericht bewertete die zulässige Berufung als begründet. Der Hinweis auf die Strahlenbelastung ging ins Leere, allerdings standen planungsrechtliche Einwände dem Vorhaben entgegen. Die Festsetzung von Baugebieten ist regelmäßig drittschützend. Hieraus folgt ein Gebietserhaltungsanspruch.
Leider sind die Erfahrungen mit O2 mobilfunk nur negativ.
Alle Bemühungen seitens der Anwohner und der Politiker blieben erfolglos, O2 mobilfunk davon abzubringen, eine O2 mobilfunkturm mit in das Wohngebiet Paderborn Husarenstrasse zu bauen. Die Herren von O2 mobilfunk beachten die Sorgen und Anliegen der Menschen nicht. Obwohl die Technik von O2 mobilfunk bereits veraltet ist, verunstalten immer noch Mobifunktürme von O2 die Wohngebiete. Weder von O2 noch seitens der Stadt Paderborn wurden neue Alternativstandort vorgeschlagen und geprüft, obwohl die Ortsrandlage ohne große Mühe einen neuen und verträglichen Standort für einen Mobilfunkturm ermöglichen kann.
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Sehr geehrter Herr Gross,
Ihren Brief vom 06.01.10 möchte ich gerne beantworten.
- die Gründe gegen einen alternativen Standort sind unzureichend.
1. Der Mobilfunkbetreiber O2 hat im Verkaufsgespräch mit dem Landwirt argumentiert, daß er einen anderen Standort beziehen werde, falls er ablehnen sollte. Weiterlesen
Dann wäre er einer höheren Strahlung ausgesetzt. Also war zumindest ein Alternativstandort vorhanden. Ansonsten betrachten wir den Bestand der niederträchtigen Täuschung mit Vorteilsnahme.
2. Rein technisch gesehen ist eine Verlagerung des Mobilfunkturms um 300 – 400 Meter und damit raus aus dem Wohngebiet kein Problem.
3. Die Vorgaben der Mobil-Telefonie sind veraltet. Die aktuellen Smartphones nutzen weitreichende Frequenzen. Die Telefonie in der von O2 argumentierten Zellstruktur ist veraltet und bereits rückläufig.
Die neuen Standards wie LTE lassen Reichweiten von mehr als 2 km zu. In diesem Jahr werden neue weitreichende Frequenzen versteigert. Einzig O2 klagt gegen die Vergaberichtlinien.

kein Funkturm im Wohngebiet
Ein lokaler Gesetzgeber im US-Bundesstaat Maine will Handys in Zukunft mit einem Warnhinweis auf ein erhöhtes Hirnkrebsrisiko ausstatten. Obwohl es bisher keine übereinstimmende wissenschaftliche Meinung zu diesem Thema gibt, könnte das Projekt in Maine bereits Anfang 2010 durchgezogen werden. Ähnliche Bestrebungen gibt es auch in San Francisco, berichtet das Online-Portal Huffington Post. Einwände gibt es bereits seitens der CTIA – The Wireless Association. “Forscher in renommierten Wissenschaftsmagazinen sind zum Schluss gekommen, dass es keinen Beweis für ein Gesundheitsrisiko gibt”, so John Walls von CTIA. In Maine geht die Idee von Andrea Boland vom House of Representatives aus, die sich auf zahlreiche nicht näher definierte wissenschaftliche Studien bezieht. “Sie selbst besitzt zwar auch ein Mobiltelefon, benutzt allerdings einen Lautsprecher, um damit zu verhindern, dass das Gerät direkt an ihrem Kopf liegt. Zudem schaltet sie das Handy nur ein, wenn sie einen Anruf erhält”, berichtet das Newsportal.
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O2 schädigt Anwohner
Der Mobilfunkbetreiber O2 ignoriert die dringenden Anliegen der Bürger. Selbst die Bitten der Politiker werden in überheblicher Selbstgefälligkeit zurückgewiesen.
Obwohl Eigentum und Gesundheit der Anwohner des kinderreichen Wohnviertels nachweislich geschädigt werden, nutzt der Mobilfunkbetreiber O2 seine Baugenehmigung und seinen durch demagogische Überredungskunst erlangten Bauplatz, um einen unsinnigen und monströsen Mobilfunkturm von 30 Metern Höhe mitten hinein in ein entstehendes Wohngebiet zu bauen. Der handy Betreiber O2 möchte sich hier in rücksichtloser Art und Weise ein abschreckendes Denkmal setzen, um Anwohnern und Politikern ignorante Großmacht zu demonstrieren.
Die Bürgerinitiative Gegenwelle e.V. plant, am Standort Paderborn Mastbruch die erste Strahlenmessung durchführen zu lassen.
Das Fachinstitut für Elektromagnetische Verträglichkeit zur Umwelt (EMVU) hat ihr Angebot vorgelegt, die Messung der Leistungsdichte hochfrequenter Strahlung durchzuführen.
Angesichts der angekündigten Umwandlung der Mobilfunknetze zum LTE-Standard mit Sendekapazitäten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde bis zum Jahr 2013, ist die regelmäßige Überprüfung der Strahlenbelastung nur folgerichtig.


