Mobilfunk ist ein Thema, das bewegt. Sei es in Bezug auf den Nutzen für den Verbraucher oder bezüglich der Belastung des menschlichen Organismus durch Mobilfunkstrahlung. In Stuttgart informierte der Sprecher der Bürgerinitiative West Peter Hensinger über die Risiken der Mobilfunkstrahlung und schaffte bei Mobilfunkkritikern und leidenschaftlichen Vieltelefonierern Interesse für das Thema.

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Im Mai 2009 hat sich die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in einem Petitionspapier für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Mobilfunkstrahlung und für eine Stärkung der gesundheitlichen Vorsorge ausgesprochen. Auch dieses Jahr bleiben die Grünen am Thema Mobilfunk dran.

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Die Meldung „Handys töten Bienen“ klingt zunächst so unwahrscheinlich wie „Mann beißt Hund“ – nur viel unspektakulärer. Jedoch verbirgt sich hinter dieser Schlagzeile ein gravierendes Problem. Denn der negative Einfluss moderner Kommunikation auf Bienenvölker gewinnt an Brisanz, weil die ökologische Bedeutung von Bienen beträchtlich ist. Bienen zählen weltweit zu den wichtigsten Bestäubern und tragen in erheblichem Maße zum Erhalt von Wild- und Kulturpflanzen und zu deren Erträgen bei. Kurzum: keine Bienen, keine Blütensamen und keine Frucht.

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Informationsveranstaltung Mastbruch-Projekt

v.l.: Dr. Horst Schöll, Radiologe; Dr. Peter Neitzke, Ecolog-Institut gGmbH; Prof. Dr. Adlkofer, Stiftung Pandora; Ao. Prof. Dr. Wilhelm Mosgöller, Med. Universität Wien, Abt. Krebsforschung; Ellen Zajonz, 1. Vorsitzende Gegenwelle e.V.

Am Sonntag, dem 21. März, wurde das Mastbruch-Projekt von den Wissenschaftlern Prof. Adlkofer, Prof. Mosgöller und Dr. Neitzke im Pfarrheim St. Joseph in dem Paderborner Ortsteil Mastbruch vorgestellt. Es hatten sich rund 70 interessierte Bürger eingefunden, die umfassend und detailliert über die Risiken der Mobilfunkstrahlen informiert wurden. Als wichtiges Kriterium wurde nochmals auf das offene Ergebnis der Studie hingewiesen, die weder von irgendeiner Industrievertretung, noch von der Politik finanziert wird und somit nur dem Ergebnis und damit der Aufklärung der Bevölkerung dient. 

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Die Gegenwelle e.V. plant die Duchführung einer Studie zu möglichen Wirkungen von Mobilfunkstrahlen auf den Menschen.
Anlaß ist die Errichtung eines Mobilfunkmastes von O2 mitten im Wohngebiet Paderborn Husarenstrasse gegen den sich die Anwohner lange und ausdauernd gewehrt hatten.

Tests des Blutbildes sollen Klarheit über eine mögliche Schädigung durch hochfrequente Elektromagnetische Felder liefern. Die Teilnahme an der EMF-Studie ist kostenlos.

 

Ein Konsortium von besten Spezialisten, Medizinern und Wissenschaftlern aus verschiedenen Teilen Europas haben sich für diese vielleicht richtungsweisende Pilotstudie in Paderborn Mastbruch zusammengeschlossen. Ziel der Pilotstudie ist, zu belegen, ob der Organismus unter Einwirkung von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern, die von Mobilfunk(basis)stationen ausgehen, geschädigt wird.

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