Die Europäische Umweltagentur (EEA) http://www.eea.europa.eu warnt nach der Veröffentlichung eines wissenschaftlichen Berichts eindringlich vor den Gefahren elektromagnetischer Strahlung, die beispielsweise durch WLAN-Netzwerke oder Mobiltelefone und ihre Masten ausgesendet wird. Diese Strahlung könnte eine Krise auslösen, wie jene, die durch die Entdeckung der Gefahren von Asbest, Nikotin und bleihaltigem Benzin, entstand. Der Bericht wurde von der sogenannten BioInitiative Working Group erstellt, die sich aus renommierten Wissenschaftlern, sowie Gesundheits- und Policy-Experten zusammensetzt, berichtet die Zeitung The Independent.

Die BioInitiative Working Group hat festgestellt, dass die Sicherheitsmaßnahmen gegen elektromagnetische Strahlung viel zu nachlässig seien. Zudem kommt ein aktueller britischer Report zu dem Schluss, dass nicht ausgeschlossen werden könne, dass die Verwendung von Mobiltelefonen Krebs auslöst. “Die aktuelle Forschung und die Analysen der Langzeiteffekte der Strahlung von mobiler Telekommunikation zeigen, dass es umsichtig von den Gesundheitsbehörden wäre, Maßnahmen zu treffen um vor allem empfindliche Gruppen wie Kinder weniger stark dieser Strahlung auszusetzen”, erklärt Jacqueline McGlade, Executive Director der EEA.

Die EU-Agentur will die EU-Regierungen nun dazu bewegen, vorbeugende Maßnahmen hinsichtlich dieser schnell expandierenden neuen Technologie zu treffen. Die deutsche Regierung rät bereits jetzt davon ab, kabelloses Internet und Mobiltelefone zu nutzen. Durch die schnelle Verbreitung elektromagnetischer Strahlung entstanden derart viele neue Quellen für elektromagnetische Felder, sodass diese nun fast alle bewohnbaren Flächen der Erde überziehen. Das führt dazu, dass wir dieser Strahlung oft und in geballter Form ausgesetzt sind. Der wissenschaftliche Bericht fordert eine Änderung in der Art, mit der wir solche Technologien akzeptieren, testen und anwenden, um Gesundheitsprobleme globalen Ausmaßes zu verhindern.

Aus: pressetext.austria, Redakteur: Kristina Sam, email: sam@pressetext.com

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Google bringt eigenes Handy

Google bringt eigenes Handy

Handyverkäufer O2 baut Mobilfunktürme bevorzugt in Wohngebiete, um dort seinen Kunden Empfang zu garantieren. Dabei setzt O2 immer noch auf seine veraltete Zellarchitektur, die es angeblich erforderlich macht, alle 400 Meter einen Funkturm zu errichten.

O2 geht dabei rücksichtslos gegen die Anwohner vor und nimmt billigend Gesundheitsschäden durch Verstrahlung und Werteverfall der Eigenheime durch Verschandelung der Wohngebiete in Kauf. Als logische Konsequenz kündigen die betroffenen Anwohner ihre Verträge mit O2 und wechseln zu anderen Anbietern.

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Die Bürgerinitiative Gegenwelle e.V. plant, am Standort Paderborn Mastbruch die erste Strahlenmessung durchführen zu lassen.

Das Fachinstitut für Elektromagnetische Verträglichkeit zur Umwelt (EMVU) hat ihr Angebot vorgelegt, die Messung der Leistungsdichte hochfrequenter Strahlung durchzuführen.

Angesichts der angekündigten Umwandlung der Mobilfunknetze zum LTE-Standard mit Sendekapazitäten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde bis zum Jahr 2013, ist die regelmäßige Überprüfung der Strahlenbelastung nur folgerichtig.

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Gegenwelle fordert: kein Funkturm im Wohngebiet

Gegenwelle fordert: kein Funkturm im Wohngebiet

Der neue Übertragungsstandard für Mobilfunk heisst LTE (Long Term Evolution).  Mit dieser Technologie sollen Übertragungsgeschwindigkeiten von 100 Megabit pro Sekunde ermöglicht werden.  Ziel sind Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 300 Megabit pro Sekunde.

Zum Vergleich: Herkömmliche UMTS-Netze bieten Datenraten von maximal 384 Kilobit pro Sekunde im Download und 64 Kilobit pro Sekunde im Upload. Wird das Breitbandnetz mit dem Datenturbo High Speed Packet Access (HSPA) aufgerüstet, sind Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde möglich.

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Elektrosmog im Wohngebiet durch Mobilfunkmast

Elektrosmog im Wohngebiet durch Mobilfunkmast

Anlässlich der Bekanntmachung der Versteigerungsregeln für neue Funkfrequenzen durch die Bundesnetzagentur hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vor dem massiven Ausbau der Mobilfunknetze in Deutschland gewarnt. Es fehlten notwendige Schutzmaßnahmen für Anwohner und Nutzer, wenn es wie geplant Anfang nächsten Jahres zur Versteigerung der Frequenzen an die Mobilfunkbetreiber komme. Außerdem befinde sich gegenwärtig ein weiteres Funknetz für die Sicherheitsbehörden im Aufbau, so dass vor allem in ländlich strukturierten Gebieten mit einer wesentlichen Zunahme der Elektrosmogbelastung zu rechnen sei.

Über die Langzeitwirkungen der Strahlung von Funkanlagen sei noch viel zu wenig bekannt. Auch das EU-Parlament halte die derzeitigen Grenzwerte nicht mehr für ausreichend. Schon beim bisherigen Ausbau des Mobilfunks hätten sich Tausende Bürgerinitiativen gebildet, vor allem wegen der mangelnden Berücksichtigung ihrer Anfragen und Beschwerden zu vorhandenen Anlagen.

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Handymast

Handymast

Elektromagnetische Felder – Mobilfunk von H.-Peter Neitzke

Statistisch gesehen verfügt jeder Deutsche über einen Handyanschluss. Dabei sind sich die Fachleute über gesundheitliche Risiken weiterhin uneinig. Was passiert, wenn wir mit dem Handy telefonieren und welche Gefahren bestehen möglicherweise? Der Aufbau der digitalen Mobilfunknetze mit Zehntausenden von Sendeanlagen und die Allgegenwart der Mobiltelefone haben dazu geführt, dass der Mobilfunk mittlerweile die Hauptquelle hochfrequenter elektromagnetischer Felder ist, denen Menschen ausgesetzt sind. Nur in der unmittelbaren Umgebung von leistungsstarken Radio- und Fernsehsendern überwiegen deren Beiträge zur Gesamtbelastung.

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