Am Mittwoch, den 16. November und Donnerstag 17. November 2011, findet in Brüssel eine wissenschaftliche Konferenz unter der Schirmherrschaft des Wissenschaftlichen Ausschusses der Europäischen Kommission für neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken (SCENIHR) statt, die im Rahmen der periodischen Überprüfung der wissenschaftlichen Erkenntnisse über die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern (EMF) veranstaltet wird.

Warum findet die Konferenz statt?
Die Frage der möglichen gesundheitlichen Auswirkungen von EMF ist die Quelle von einem anhaltend hohen Niveau der Besorgnis der EU-Öffentlichkeit, wie die Ergebnisse der 2010 bestätigt Eurobarometer zu diesem Thema.

Zwei Drittel der befragten europäischen Bürger sagen, dass sie glauben, dass ihre Gesundheit durch EMF von Hochspannungsleitungen, Mobiltelefonen oder Basisstationen betroffen ist.

Das Ziel der Konferenz ist es, die wichtigsten Quellen der Unsicherheit über EMF und der Gesundheitsforschung zu identifizieren, um die Bereiche des wissenschaftlichen Konsens über die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen der elektromagnetischen Felder zu identifizieren, die wichtigsten noch bestehenden Wissenslücken zu definieren und Vorschläge für eine Strategie zu entwickeln sie zu  beheben.

Diese Strategie würde Forschungsmaßnahmen nach gesundheitlichen Relevanz priorisieren und zu einer Verringerung der Höhe der gesundheitlichen Bedenken führen.

Der Entwurf des Programms der Konferenz steht hier.

Wer nimmt an der Konferenz teil?
Die Teilnehmer rekrutieren sich aus international tätigen Wissenschaftlern. Leider wurden zu dieser Konferenz keiner der Mobilfunkkritischen Wissenschaftler eingeladen, wie z.B. die international renommierten Forscher L. Hardell, H. Lai, M. Kundi, F. Adlkofer, G. Oberfeld, O. Johansson, M. Havas und viele mehr.
 
Wie ist die aktuelle Situation zu bewerten? 
Angesichts der Tatsache, daß bereits die jetzige Situation der flächendeckenden Bestrahlung der Bevölkerung kritisch zu sehen ist, wir sollten uns vor Augen halten, dass das zukünftige, strategische Ziel der Industrie unsere komplette, drahtlose Indoorversorgung bedeutet. HD-Fernsehen auch im hintersten Winkel des Kellers soll über Mobilfunktürme in Wohngebieten stattfinden, wie schon jetzt von Vodafone beworben.
 
Was kann die Bevölkerung, was kann jeder Einzelne tun?
Falls die Teilnahme an der Demonstration nicht möglich ist, kann zumindest jeder einen Eintrag in die Onlinepetition leisten:  http://www.petition-electrosmog.be/sign.php?l=de
 
Deutscher Online-Text der Petition (auch als PDF anbei)
http://www.petition-electrosmog.be/esmog.php?l=de

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