Mobilfunk ist ein Thema, das bewegt. Sei es in Bezug auf den Nutzen für den Verbraucher oder bezüglich der Belastung des menschlichen Organismus durch Mobilfunkstrahlung. In Stuttgart informierte der Sprecher der Bürgerinitiative West Peter Hensinger über die Risiken der Mobilfunkstrahlung und schaffte bei Mobilfunkkritikern und leidenschaftlichen Vieltelefonierern Interesse für das Thema.

Hensinger informierte nicht nur darüber, dass neben Masten und Handys auch DECTTelefone sowie WLAN-Verbindungen Mikrowellenstrahlung abgeben, sondern es wurde zudem eine Ärztestudie hervorgehoben, laut dieser eine Häufung von Krankheitssymptomen in der Nähe der Masten festgestellt wurde.

Des Weiteren wurden Tipps vorgestellt, welche Maßnahmen man im öffentlichen Bereich beim Neubau von Gebäuden umsetzen könnte. Dazu gehören: Hochfrequenzschirmung der Gebäudehülle, geschirmte Elektroinstallation oder ein Handyverbot im gesamten Gebäude zum Schutz der Arbeitnehmer.

Neben diesen Vorschlägen wurde natürlich die Forderung formuliert, dass die Stadt keinen Ausbau von Mobilfunkmasten betreiben solle.

Diesem Wunsch kommt der Entschluss des evangelischen Gesamtkirchengemeinderats nach, der ein generelles Handyantennen-Verbot auf und in Kirchen und anderen kirchlichen Bauten beschlossen hat.

Von besonderem Interesse für die Zuhörer war mit Sicherheit der Umstand, dass Versicherungen den Mobilfunkbetreibern den Versicherungsschutz gegen potentielle Langzeitschädigungen verweigern. Und die Bundesregierung durchaus zugibt, dass man über Langzeitwirkungen und über Auswirkungen auf Kinder fast nichts weiß. Das klingt beinahe wie eine Warnung.

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