Im Mai 2009 hat sich die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in einem Petitionspapier für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Mobilfunkstrahlung und für eine Stärkung der gesundheitlichen Vorsorge ausgesprochen. Auch dieses Jahr bleiben die Grünen am Thema Mobilfunk dran.

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Im Frühjahr dieses Jahres startete die Frequenzversteigerung 2010 der Bundesnetzagentur. Im Mittelpunkt standen Sendespektren der Frequenzbereiche 800 Megahertz, 1,8 Gigahertz, 2 Gigahertz sowie 2,6 Gigahertz. Neben der ungeahnten gesundheitlichen Belastung für den Menschen, wurde auch die Beeinträchtigung von technischen Einrichtungen diskutiert. Denn der betroffene Frequenzbereich 790-862 Megahertz wird von vielen Kultur- und Konferenzveranstaltungen für drahtlose Mikrofonanlagen genutzt. In der Rhein-Zeitung wurde dieses Thema nun erneut aufgegriffen und betroffene Theater vorgestellt.

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Einen Teilerfolg gegenüber dem Bau eines Mobilfunkmastes des Unternehmens Telefónica O2 Germany konnte die Bürgerinitiative Mobilfunk aus Kirchberg erreichen. Der vorgesehene Bau eines weiteren Mobilfunkmastes in der Nähe einer Sporthalle konnte verhindert werden.

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Letzten Monat wurde in San Francisco ein Gesetz erlassen, das Handy-Hersteller dazu auffordert, die spezifische Absorptionsrate seiner Modelle anzugeben. Diese Angabe war bisher freiwillig. Jetzt klagt die US-Interessengruppe für drahtlose Kommunikation CTIA gegen die Stadt.

Die CTIA behauptet, dass die Anordnung der Stadt unrechtmäßig sei, da sich somit ein Bundesstaat in den Kompetenzbereich der US-Behörde FCC einmische. Des Weiteren würde diese Anordnung den Mobiltelefon-Handel erschweren, da je nach Verkaufsort verschiedenen Grenzwerte, Warnungen und Aufkleber erforderlich werden würden.

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Die Frage der Fraktion der Grünen nach den Auswirkungen der Lizenzversteigerungen der neuen Frequenzbereiche für die Bevölkerung beantwortete die Bundesregierung eindeutig: Die Strahlenbelastung für die gesamte Bevölkerung wird zunehmen.

Zugleich räumte die Bundesregierung ein, man wisse noch gar nicht, in welchen Dimensionen die Bevölkerung der Bestrahlung ausgesetzt werde, da nur wenige Informationen über künftig eingesetzte Technologien der Betreiber beziehungsweise der neuen Funkanlagen vorhanden seien.

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Die Europäische Umweltagentur (EEA) http://www.eea.europa.eu warnt nach der Veröffentlichung eines wissenschaftlichen Berichts eindringlich vor den Gefahren elektromagnetischer Strahlung, die beispielsweise durch WLAN-Netzwerke oder Mobiltelefone und ihre Masten ausgesendet wird. Diese Strahlung könnte eine Krise auslösen, wie jene, die durch die Entdeckung der Gefahren von Asbest, Nikotin und bleihaltigem Benzin, entstand. Der Bericht wurde von der sogenannten BioInitiative Working Group erstellt, die sich aus renommierten Wissenschaftlern, sowie Gesundheits- und Policy-Experten zusammensetzt, berichtet die Zeitung The Independent.

Die BioInitiative Working Group hat festgestellt, dass die Sicherheitsmaßnahmen gegen elektromagnetische Strahlung viel zu nachlässig seien. Zudem kommt ein aktueller britischer Report zu dem Schluss, dass nicht ausgeschlossen werden könne, dass die Verwendung von Mobiltelefonen Krebs auslöst. “Die aktuelle Forschung und die Analysen der Langzeiteffekte der Strahlung von mobiler Telekommunikation zeigen, dass es umsichtig von den Gesundheitsbehörden wäre, Maßnahmen zu treffen um vor allem empfindliche Gruppen wie Kinder weniger stark dieser Strahlung auszusetzen”, erklärt Jacqueline McGlade, Executive Director der EEA.

Die EU-Agentur will die EU-Regierungen nun dazu bewegen, vorbeugende Maßnahmen hinsichtlich dieser schnell expandierenden neuen Technologie zu treffen. Die deutsche Regierung rät bereits jetzt davon ab, kabelloses Internet und Mobiltelefone zu nutzen. Durch die schnelle Verbreitung elektromagnetischer Strahlung entstanden derart viele neue Quellen für elektromagnetische Felder, sodass diese nun fast alle bewohnbaren Flächen der Erde überziehen. Das führt dazu, dass wir dieser Strahlung oft und in geballter Form ausgesetzt sind. Der wissenschaftliche Bericht fordert eine Änderung in der Art, mit der wir solche Technologien akzeptieren, testen und anwenden, um Gesundheitsprobleme globalen Ausmaßes zu verhindern.

Aus: pressetext.austria, Redakteur: Kristina Sam, email: sam@pressetext.com

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Paderborns Politiker haben versagt.
Mit großer Vehemenz haben sich die Anwohner des Wohngebiets Paderborn Mastbruch gegen die Errichtung des Mobilfunkturms des Mobilfunkanbieters O2 gewehrt. Die Anwohner sammelten in einer Liste mehr als 450 Unterschriften gegen die Errichtung des Mobilfunkturms in ihrem Wohngebiet.
Beim Landtag reichten sie die förmliche Petition gegen die Errichtung der Funkstation von O2 im Wohngebiet Kuhlenkampshof, Paderborn ein. Die Übergabe wurde im WDR-Fernsehen ausgestrahlt.
Zahlreiche Apelle an die Politiker, besonders an den Bürgermeister Heinz Paus, erfolgten. Herr Paus zeigte zwar formelles Verständnis, war aber nicht bereit, seine Politik der gebunden Hände aufzugeben und sich für seine Bürger einzusetzen. Den Vorwurf der Solidarität mit O2 verbittet sich der Herr Bürgermeister aber vehement.

Mitten im Wohngebiet Paderborn Mastbruch wurde ein 30 Meter hoher O2 Funkturm errichtet. Ein Monstrum, das optisch eine Schande für die Wohngegend ist.

Der verantwortliche Bauplaner, Dr. Schnedar, weist in diesem Zusammenhang jeglichen Handlungsbedarf von sich, obwohl er im Petitionsausschuss von Herrn Groß (Beamter im Petitionsreferat), der die Leitung innehatte, für sein wenig bürgerfreundliches Verhalten gerügt worden ist.

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Sehr geehrter Herr Gross,

Ihren Brief vom 06.01.10 möchte ich gerne beantworten.

- die Gründe gegen einen alternativen Standort sind unzureichend.

1. Der Mobilfunkbetreiber O2 hat im Verkaufsgespräch mit dem Landwirt argumentiert, daß er einen anderen Standort beziehen werde, falls er ablehnen sollte.
Dann wäre er einer höheren Strahlung ausgesetzt. Also war zumindest ein Alternativstandort vorhanden. Ansonsten betrachten wir den Bestand der niederträchtigen Täuschung mit Vorteilsnahme.
2. Rein technisch gesehen ist eine Verlagerung des Mobilfunkturms um 300 – 400 Meter und damit raus aus dem Wohngebiet kein Problem.
3. Die Vorgaben der Mobil-Telefonie sind veraltet. Die aktuellen Smartphones nutzen weitreichende Frequenzen. Die Telefonie in der von O2 argumentierten Zellstruktur ist veraltet und bereits rückläufig.
Die neuen Standards wie LTE lassen Reichweiten von mehr als 2 km zu. In diesem Jahr werden neue weitreichende Frequenzen versteigert. Einzig O2 klagt gegen die Vergaberichtlinien.

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Seit ungefähr dem 20.November 2009 werden die Mobilfunkturm-Standorte (geplante und bestehende und inzwischen auch Suchkreise) wieder im Online-Stadtplan Paderborn der Öffentlichkeit zugängig gemacht. Diese Informationen, die einen erheblichen Anteil an der Entscheidungsfindung für ein Baugrundstück ausmachen,  wurden ca. drei (3) Jahre oder länger den Bürgern vorenthalten, bis ein Großteil der Grundstücke verkauft worden waren. Das damalige „Kataster“ verschwand lautlos aus dem Internet, jetzt, nachdem GEGENWELLE massiv Gegenwind verursacht, ist die Datenbank wieder einsehbar unter: http://www.googis.de/paderborn/?es=C58

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Petitionsuebergabe gegen den Funkturm von O2

Petitionsübergabe gegen den Funkturm von O2 - Foto: fotohoch2

Die Vorsitzende der Bürgerinitiative GEGENWELLE e.V. Ellen Zajonz überreicht unter Anwesenheit des Westfalenblatts und des WDR-Fernsehens am 01.10.2009 der Petitionsausschussvorsitzenden und Paderborner Grünen-Landtagsabgeordneten Sigrid Beer die förmliche Petition gegen die Errichtung der Funkstation von O2 im Wohngebiet Kuhlenkampshof, Paderborn.

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