Prof. Alexander Lerchl ist Mitglied in der deutschen Strahlenschutzkommission und Vorsitzender des Ausschusses nichtionisierende Strahlung. Damit ist er im Mobilfunkbereich der höchstrangige deutsche Strahlenschutzbeauftragte, Berater der Bundesregierung und Repräsentant des deutschen Staates in internationalen Gremien.

Nun kam es im Herbst 2010 zu einem einmaligen Vorgang. Die WHO lehnte seine Aufnahme in eine Kommission der IARC (International Agency for Research on Cancer) ab. Der Grund: seine engen Verbindungen zur Industrie.

Dagegen legte Prof. A. Lerchl Einspruch ein. Im Antwortbrief vom 26.10.2010 bekräftigte die WHO ihre Entscheidung mit noch härteren Argumenten: Einseitigkeit und Zweifel an seiner fachlichen Qualifikation.

http://www.diagnose-funk.org/infoformate/brennpunkt/who-lehnt-prof-a-lerchl-als-mitarbeiter-ab.php

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Die Pilotstudie Mastbruchprojekt geht in die nächste Phase.
Das Mastbruchprojekt beinhaltet die Messung und Dokumentation der Exposition  der Bevölkerung durch hochfrequente Mobilfunkstrahlen im Untersuchungsgebiet vor und nach Inbetriebnahme der Basisstation durch das ECOLOG-Institut Hannover www.ecolog-institut.de
Die Messpunkte werden so ausgesucht, dass typische Konstellationen erfasst werden. Nach Inbetriebnahme der Anlage werden in den Wohnungen einiger an der Pilotstudie teilnehmenden Personen Messungen durchgeführt, um festzustellen, ob sie stark oder gering exponiert sind. Außerdem sollen nach Möglichkeit auch die Expositionen während Aufenthaltszeiten außerhalb der Wohnung erfasst werden.

In der nun startetenden Phase 2 werden wieder Blutabnahmen und Abstriche der Wangenschleimhaut durchgeführt.

Ort:
Pfarrzentrum St. Joseph, Mastbruchstraße 78, 33104 Paderborn, großer Saal

25.-27.03.2011
FR, SA, SO von 9:00 bis 18:00 Uhr
(Blutabnahmen, Abstriche aus der Wangenschleimhaut und Fragebögen)
Ao Prof. Dr. Wilhelm Mosgöller
Medizinische Universität Wien, Institut für Krebsforschung

24.03.2011
DO Abend 20:00 Uhr
Es werden Fragen beantwortet, Möglichkeit der Terminabsprache
Ao Prof. Dr. Wilhelm Mosgöller
Medizinische Universität Wien, Institut für Krebsforschung

In ca. 3 Monaten ist vor Ort eine Veranstaltung geplant, Prof. Dr. med. Franz Adlkofer (Koordinator) wird die Ergebnisse im Vergleich vorstellen.
Nähere Informationen zum Mastbruch-Projekt finden Sie auf: http://www.gegenwelle.de/das-mastbruch-projekt  und auf http://www.stiftung-pandora.eu/projekte/mastbruch-projekt/index.html

Wir hoffen wieder auf eine so rege Teilnahme wie 2010.

Versuch der Vernichtung wissenschaftlicher Mobilfunkdaten an
der Medizinischen Universität Wien endgültig gescheitert
Berlin, 18. Januar 2011 – Mitte 2007 informiert Prof. Alexander Lerchl, Biologe an der privaten Jacobs University Bremen und Mitglied der Strahlenschutzkommission im Bundesamt für Strahlenschutz, den Rektor
der Medizinischen Universität Wien, Prof. Wolfgang Schütz, über einen schwer wiegenden Verdacht: Die Ergebnisse zweier in der Abteilung Arbeitsmedizin seiner Universität entstandenen Publikationen seien mit
hoher Wahrscheinlichkeit gefälscht. Diese Nachricht wird von zahlreichen nationalen und internationalen Medien, allen voran Der Spiegel, aufgenommen und über die ganze Welt verbreitet.

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In der Baden-Württembergischen Gemeinde Neulingen wird ein Mobilfunkmast errichtet. Somit wird in einem weiteren Fall der Wert von Wohnhäusern und Grundstücken gemindert, und es steht die Frage im Raum, welchen Einfluss Mobilfunkstrahlen auf die Gesundheit des Menschen haben.

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Forscher der Universität Cambridge haben möglicherweise eine Lösung für das mobile Telefonieren und mobiles Internet über Smartphones gefunden: “Delay Tolerant Networking” (DTN). Dabei läuft die Kommunikation über Mobiltelefone auch ohne das Vorhandensein von Sendemasten weiter. Informationen werden direkt von Handy zu Handy verschickt, sobald eine Verbindung zwischen zwei Endgeräten hergestellt werden kann. Ist der Versand von Daten nicht sofort möglich, werden sie einstweilen gespeichert und verschickt, sobald eine Verbindung zustande kommt.

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Eine weitere Studie über die Gefahren von Mobilfunkstrahlung gibt Entwarnung. Gemäß dem Fachmagazin “British Medical Journal“ erhöht hochfrequente Strahlung von Handy-Masten nicht das Risiko für Krebs bei Kleinkindern.

Doch neben diesem beruhigenden Ergebnis, hat die Studie „Mobile phone base stations and early childhood cancers“ ihr Manko.

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Die Frage „Wie gefährlich sind Handystrahlen?“ beschäftigt nicht nur direkt betroffene Menschen, sondern auch ein breites Publikum. In der letzten Sendung des ZDF-Formats „Abenteuer Forschung“ wurde unter dem Sendungsthema „Gefangen im Netz der Strahlung“ auch die neusten Forschungsergebnisse zur Mobilfunkstrahlung vorgestellt und zur Diskussion gestellt.

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Mit Spannung wurden sie erwartet: die Ergebnisse der Interphone-Studie. Doch statt klarer Aussagen zu liefern, ist die Studie ein weiteres Exempel für das methodische Problem, an dem die Risikoforschung krankt. Die Interpretation der Ergebnisse zeugt zugleich von der Gefahr Risiken herunterzuspielen.

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WiGig über repeater

WiGig über repeater

17 IT-Unternehmen - darunter PC-Hersteller wie Dell, Softwareunternehmen wie Microsoft und Handy-Produzenten wie Nokia haben sich zusammengeschlossen, um unter dem Namen “WiGig” einen Standard zu entwickeln, der neue Maßstäbe in der drahtlosen Datenübertragung setzen soll.

Zuvor müssen die Partner einige technische Probleme lösen. Beispielsweise funktionieren Hochfrequenzübertragungen im 60-GHz-Band bislang nur dann sicher, wenn keine Wände zwischen Sender und Empfänger stehen.

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Ein Studie mit 13.000 Handy-Nutzern aus 13 Ländern und wieder keine Gewissheit:

Es kann nicht bewiesen werden, dass Handy-Nutzung das Hirnkrebs-Risiko erhöht. Und: „Wir können aber nicht einfach ausschließen, dass es keine Auswirkungen gibt“, sagte der Direktor der Internationalen Behörde für Krebsforschung (IARC) der WHO, Christopher Wild.

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