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Forscher der Universität Cambridge haben möglicherweise eine Lösung für das mobile Telefonieren und mobiles Internet über Smartphones gefunden: “Delay Tolerant Networking” (DTN). Dabei läuft die Kommunikation über Mobiltelefone auch ohne das Vorhandensein von Sendemasten weiter. Informationen werden direkt von Handy zu Handy verschickt, sobald eine Verbindung zwischen zwei Endgeräten hergestellt werden kann. Ist der Versand von Daten nicht sofort möglich, werden sie einstweilen gespeichert und verschickt, sobald eine Verbindung zustande kommt.
Eine weitere Studie über die Gefahren von Mobilfunkstrahlung gibt Entwarnung. Gemäß dem Fachmagazin “British Medical Journal“ erhöht hochfrequente Strahlung von Handy-Masten nicht das Risiko für Krebs bei Kleinkindern.
Doch neben diesem beruhigenden Ergebnis, hat die Studie „Mobile phone base stations and early childhood cancers“ ihr Manko.
Die Frage „Wie gefährlich sind Handystrahlen?“ beschäftigt nicht nur direkt betroffene Menschen, sondern auch ein breites Publikum. In der letzten Sendung des ZDF-Formats „Abenteuer Forschung“ wurde unter dem Sendungsthema „Gefangen im Netz der Strahlung“ auch die neusten Forschungsergebnisse zur Mobilfunkstrahlung vorgestellt und zur Diskussion gestellt.
Mit Spannung wurden sie erwartet: die Ergebnisse der Interphone-Studie. Doch statt klarer Aussagen zu liefern, ist die Studie ein weiteres Exempel für das methodische Problem, an dem die Risikoforschung krankt. Die Interpretation der Ergebnisse zeugt zugleich von der Gefahr Risiken herunterzuspielen.

WiGig über repeater
17 IT-Unternehmen - darunter PC-Hersteller wie Dell, Softwareunternehmen wie Microsoft und Handy-Produzenten wie Nokia haben sich zusammengeschlossen, um unter dem Namen “WiGig” einen Standard zu entwickeln, der neue Maßstäbe in der drahtlosen Datenübertragung setzen soll.
Zuvor müssen die Partner einige technische Probleme lösen. Beispielsweise funktionieren Hochfrequenzübertragungen im 60-GHz-Band bislang nur dann sicher, wenn keine Wände zwischen Sender und Empfänger stehen.
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Ein Studie mit 13.000 Handy-Nutzern aus 13 Ländern und wieder keine Gewissheit:
Es kann nicht bewiesen werden, dass Handy-Nutzung das Hirnkrebs-Risiko erhöht. Und: „Wir können aber nicht einfach ausschließen, dass es keine Auswirkungen gibt“, sagte der Direktor der Internationalen Behörde für Krebsforschung (IARC) der WHO, Christopher Wild.
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Bei einem Treffen von Vertretern aus Industrie, Behörden und Forschung in Zürich wurde diskutiert, ob und wie Risikoforschung in dem Bereich Handys und Gesundheit in Zukunft fortgesetzt werden soll. Thesen und Argumente, die auch für Deutschland und die hiesige Forschung von Relevanz sind.

Das Handy in der Hosentasche
Der Wissenschaftliche Beirat Funk (WBF) des österreichischen Bundesministeriums für Verkehr ist der Ansicht, dass Handys und Mobilfunk-Masten für die Gesundheit unbedenklich sind.
Zu dieser Erkenntnis kommt der Beirat, da gegenteilige Beweise bisher fehlen, daher gelte die Unschuldsvermutung. Das Gremium hat 129 internationale, 2009 erschienene diesbezügliche Studien bewertet – darunter Arbeiten zu den Auswirkungen elektromagnetischer Wellen auf die Gehirnaktivität, Strahlungsexposition
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Junge Menschen lieben ihr Handy, respektive Smartphone, bedingungslos, denn es ermöglicht ihnen den pausenlosen Kontakt zu Freunden und Familie durch Telefonate, SMS oder das Surfen im Internet. Doch diese Bedingungslosigkeit jener jungen Generation, die von Beginn an mit technischen Innovationen wie Mobilfunk und Internet aufgewachsen ist, kennt auch kritische Aspekte.
Die 20 Jahre alten Medizin-Studentinnen Tamara und Rebekka Buck haben sich die Frage gestellt, ob Handystrahlen negativen Einfluss auf Hodenzellen nehmen können. Ausschlaggebender Grund für ihre Untersuchung war die Beobachtung, dass viele Menschen – vor allem aber auch Männer – ihr Handy in der Hosentasche tragen. Und tatsächlich kamen Sie mit ihrer in vitro-Untersuchung zu dem Ergebnis, dass Hodenzellen durch Handystrahlung abgetötet werden. Mit ihrer zeitgemäßen Untersuchung gewannen die Zwillingsschwestern den Bayrischen Landeswettbewerb zu „Jugend forscht“.
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von Prof. Dr. Franz Adlkofer
Campisi A, Gulino M, Acquaviva R, Bellia P, Raciti G, Grasso R, Musumeci F, Vanella A, Triglia A (2010), Reactive oxygen species levels and DNA fragmentation on astrocytes in primary culture after acute exposure to low intensity microwave electromagnetic field. Neuroscience Letters 473(1):52-55 Weiterlesen
Die erhaltenen Befunde belegen, dass ein mit 50 Hz amplituden-moduliertes elektromagnetisches Feld von 900 MHz bei einer elektrischen Feldstärke von 10 V/m und damit weit unterhalb des Grenzwertes von 41 V/m in der Lage ist, in kultivierten Astrozyten neugeborener Ratten während einer 20-minütigen Exposition die Freisetzung von Sauerstoffradikalen und die Bildung von DNAStrangbrüchen signifikant zu erhöhen. Die Beobachtung, dass die nicht modulierte Trägerfrequenz von 900 MHz im Gegensatz zur modulierten nicht gentoxisch ist, ist ein weiterer Hinweis darauf, dass den geltenden Grenzwerten zum Schutze der Menschen die wissenschaftliche Grundlage fehlt. Astrozyten sind übrigens die Hirnzellen, aus denen einer der bösartigsten aller Tumore, das Glioblastom, entsteht.

LTE-Advanced mit EASY-C
„Dank EASY-C gilt Deutschland derzeit weltweit als Technologietreiber im Bereich Mobilfunk“, unterstreicht Professor Dr.-Ing. Gerhard Fettweis, Inhaber des Vodafone Stiftungslehrstuhls Mobile Nachrichtensysteme an der Technischen Universität (TU) Dresden. „Etliche internationale Unternehmen haben sich in letzter Zeit dafür entschieden, Forschung und Entwicklung in Deutschland zu betreiben. EASY-C hat der deutschen Mobilkommunikationsbranche exzellente Voraussetzungen für den zukünftigen Ausbau der Netze und einen starken Einfluss auf die Standardisierung gesichert.“
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