flyer_mobilfunkstrahlungDer kindliche und jugendliche Organismus reagiert grundsätzlich empfindlicher auf die Strahlung von Babyphonen, DECT-Schnurlostelefonen, WLAN-Computern und -Routern, Handys und Mobilfunkantennen als der von Erwachsenen.

Zum Beispiel nimmt der Kopf eines Kindes aufgrund seiner geringen Größe und der dünneren Schädelknochen viel mehr Strahlung auf als der eines Erwachsenen. Das bedeutet, dass auch tiefer liegende Areale im Gehirn bestrahlt werden, die besonders empfindlich sind. 

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iphone-5Handys strahlen.
Spätestens beim Kauf eines neuen Handys stellt sich die Frage: “Wie hoch ist die Strahlungsbelastung durch mein neues Handy?”

Die Strahlung eines Handys wird durch den SAR-Wert wiedergegeben. Dabei steht die Abkürzung SAR für “Spezifische Absorptionsrate” und gibt an, wieviel Strahlung der Körper beim Telefonieren aufnehmen kann. Der in Deutschland empfohlene Grenzwert liegt dabei bei 2 w/kg (Watt pro Kilogramm Körpergewicht).

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“Jahrelang wurde das Thema bei uns heruntergespielt, und nun erkennt die WHO die Bedenken als gerechtfertigt”, zeigt sich Wilhelm Mosgöller vom Institut für Krebsforschung der Medizinischen Universität Wien bei der Pressekonferenz der Ärztekammer zum Thema Mobilfunk sehr erfreut über die Einstufung über die Gefahren von Handys.

Aber: “Mehr als zwölf Jahre nach unseren ersten Nachhaken, und nachdem jetzt auch die IARC nachgezogen hat, reagieren die Mobilfunk-Interessenvertreter trotzdem wie gewohnt mit Verharmlosung, zeigen sich als unbelehrbar und ohne Konzept, das der Faktenlage gerecht wird”, kritisiert der Experte.

Insbesondere das etwas hilflose “Wir halten doch die Grenzwerte ein!” blende völlig aus, wie diese “Grenzwerte” zustande kämen. Mosgöller: “Dabei beruft man sich auf Schutzwerte für zuviel akute Erwärmung. Bei der IARC-Einstufung geht es aber nicht um akute Wärme, sondern um völlig andere Effekte, wie Langzeitwirkungen, zum Beispiel hinsichtlich eines Krebsgeschehens.”

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Bestrahlung der Bevölkerung durch Mobilfunktürme

Bestrahlung der Bevölkerung durch Mobilfunktürme

Das Umweltinstitut München verdeutlicht in seiner Grafik die Bestrahlung von Bewohnern durch Mobilfunktürme.

Die Grafik zeigt den Mobilfunkturm von Telefonica O2 in Paderborn, Stadtteil Mastbruch, Standort Husarenstrasse.

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Dr. Franz Büllingen

Dr. Franz Büllingen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie BMWi veranstaltete am 25.05.2011 gemeinsam mit dem Wissenschaftlichen Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) einen Workshop zum Thema “Status und künftige Entwicklung von LTE (”Long Term Evolution”)-Netzen und anderen Kommunikationsnetzen sowie deren Emissionen” in Bonn. Im Rahmen der Veranstaltung referierten Experten u. a. auch über mögliche gesundheitliche Implikationen neuer Funktechnologien.

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Aktive Phase 2 der Pilotstudie Mastbruch-Projekt wird abgeschlossen

Nach den medizinischen Probenentnahmen durch Ao Prof. Dr. Wilhelm Mosgöller, Med. Uni Wien, folgten heute die physikalischen Strahlenmessungen in Haushalten, die in charakteristischen Konstellationen zur Mobilfunk-Basisstation Husarenstraße 84 stehen.

Dr. Hartmut Voigt vom ECOLOG-Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung gGmbH Hannover (Geschäftsführer Dr. Peter Neitzke), untersuchte innerhalb der Gebäude die Strahlenbelastung, die vom Mobilfunkturm des Betreibers Telefonica (vormals O2) Standort Paderborn Mastbruch ausgeht.

Dieselben Haushalte des letzten Jahres wurden wieder für die physikalischen Messungen herangezogen, somit können vergleichbare Ergebnisse erzielt werden.

Am 25. Juni 2011 werden die Ergebnisse der Blutuntersuchungen, der Wangenabstriche und der Strahlenmessungen von den beteiligten Wissenschaftlern in Paderborn Mastbruch vorgestellt.

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Testreihe in Mastbruch wird auf mehrere Jahre verlängert. Professor Mosgöller: “Paderborn ist für die Wissenschaft ein Glücksfall”.
Lesen Sie den ganzen Artikel des Westfalen-Blatts vom 26.03.2011 als PDF. eZeitung-WB-270311

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Die Pilotstudie Mastbruchprojekt geht in die nächste Phase.
Das Mastbruchprojekt beinhaltet die Messung und Dokumentation der Exposition  der Bevölkerung durch hochfrequente Mobilfunkstrahlen im Untersuchungsgebiet vor und nach Inbetriebnahme der Basisstation durch das ECOLOG-Institut Hannover www.ecolog-institut.de
Die Messpunkte werden so ausgesucht, dass typische Konstellationen erfasst werden. Nach Inbetriebnahme der Anlage werden in den Wohnungen einiger an der Pilotstudie teilnehmenden Personen Messungen durchgeführt, um festzustellen, ob sie stark oder gering exponiert sind. Außerdem sollen nach Möglichkeit auch die Expositionen während Aufenthaltszeiten außerhalb der Wohnung erfasst werden.

In der nun startetenden Phase 2 werden wieder Blutabnahmen und Abstriche der Wangenschleimhaut durchgeführt.

Ort:
Pfarrzentrum St. Joseph, Mastbruchstraße 78, 33104 Paderborn, großer Saal

25.-27.03.2011
FR, SA, SO von 9:00 bis 18:00 Uhr
(Blutabnahmen, Abstriche aus der Wangenschleimhaut und Fragebögen)
Ao Prof. Dr. Wilhelm Mosgöller
Medizinische Universität Wien, Institut für Krebsforschung

24.03.2011
DO Abend 20:00 Uhr
Es werden Fragen beantwortet, Möglichkeit der Terminabsprache
Ao Prof. Dr. Wilhelm Mosgöller
Medizinische Universität Wien, Institut für Krebsforschung

In ca. 3 Monaten ist vor Ort eine Veranstaltung geplant, Prof. Dr. med. Franz Adlkofer (Koordinator) wird die Ergebnisse im Vergleich vorstellen.
Nähere Informationen zum Mastbruch-Projekt finden Sie auf: http://www.gegenwelle.de/das-mastbruch-projekt  und auf http://www.stiftung-pandora.eu/projekte/mastbruch-projekt/index.html

Wir hoffen wieder auf eine so rege Teilnahme wie 2010.

Eine Schweizer Studie zu Mobilfunkstrahlung hat ergeben, dass kein Zusammenhang zwischen hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung und Schlaflosigkeit besteht. Doch definitiv geklärt sei die Frage nicht, ob Funkstrahlung Schlafprobleme verursache, berichtet die Schweizer Zeitung „Blick“.

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Quelle: Wikipedia

Auf der Internationalen Funkausstellung Berlin werden jährlich neueste Produkte und Entwicklungen aus den Bereichen der Unterhaltungs- und Gebrauchselektronik vorgestellt. Neben den Vorteilen von neuen Computern, Fernsehern oder elektronischen Lesegeräten, informierten Experten des Bundesamtes für Strahlenschutz über die Strahlung im Alltag.

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